BVB: Die besten Transfers von Zorc mit Reus, Dede, Sancho und Co.
Zorcs 22 beste BVB-Deals: Reus knapp geschlagen!
Robin Schmidt
06.05.2020 | 17:51 Uhr
Michael Zorc bestreitet derzeit seine 22. Spielzeit als Manager und Sportdirektor von Borussia Dortmund. Ligaweit ist er damit der Dienstälteste auf seiner Position. Sky Sport blickt auf die 22 Top-Transfers in seiner Ägide.
Keiner ist so eng mit Borussia Dortmund verbunden wie Michael Zorc, durch seine Adern fließt zweifelsohne schwarz-gelbes Blut. 1978 wechselte er als Jugendspieler zum BVB und lief fortan 20 Jahre - lange Zeit auch als Kapitän - für die Schwarz-Gelben auf.
ZUM DURCHKLICKEN: Die besten BVB-Transfers unter Zorc
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Image: PLATZ 22 - ALEXANDER FREI: Zorc holt den Schweizer 2006 für 4,1 Millionen Euro von Stade Rennes zum BVB. In 83 Pflichtspielen erzielt der Angreifer 37 Tore. © Imago -
Image: PLATZ 21 - EMRE CAN: Der Nationalspieler war kurzzeitig von Juventus ausgeliehen, wurde dann für 25 Millionen Euro fest verpflichtet. Mit seiner aggressiven Spielweise ein Gewinn für den BVB. © Imago -
Image: PLATZ 20 - MARCIO AMOROSO: 2001 wechselt der Brasilianer für 25,5 Millionen Euro nach Dortmund - Bundesliga-Rekord! In seinem ersten Jahr führt er die Schwarz-Gelben zur Meisterschaft und wird Torschützenkönig, doch anschließend verblasst der Glanz. © Imago -
Image: PLATZ 19 - AXEL WITSEL: Zorcs Königstransfer aus dem Jahr 2018! Für 20 Millionen Euro verpflichtet er den Belgier aus China. Witsel zahlt es schnell zurück und ist bei den Borussen auf Anhieb der wichtige Stabilisator im Mittelfeld. © Imago -
Image: PLATZ 18 - JAN KOLLER: Von 2001 bis 2006 der ''Turm im Sturm''. Der 2,02 Meter große Tscheche zählt mit seiner Spielweise zu den Publikumslieblingen, gewinnt 2002 die Meisterschaft und erzielt 79 Tore in 184 Pflichtspielen. © Imago -
Image: PLATZ 17 - JAKUB BLASZCZYKOWSKI: Als unermüdlicher Dauerläufer und Kämpfer ist ''Kuba'' ein wichtiges Element in den Meisterjahren 2011 und 2012. Zorc holt den polnischen Publikumsliebling 2007 für drei Millionen Euro aus Krakau. © Imago -
Image: PLATZ 16 - NEVEN SUBOTIC: Mit dem Transfer des damals 19-jährigen Mainzers stellt Zorc die Weichen für die Zukunft. Mit Mats Hummels bildet der Serbe jahrelang einen erfolgreichen Abwehrverbund und feiert 2011 die Meisterschaft und 2012 das Double. © Imago -
Image: PLATZ 15 - ILKAY GÜNDOGAN: Der nächste Akteur mit Entwicklungspotenzial, den Zorc für den BVB gewinnt. Der Nationalspieler kommt 2011 für 5,5 Millionen Euro und wechselt 2016 für 27 Millionen Euro zu Manchester City. © Imago -
Image: PLATZ 14 - ROMAN WEIDENFELLER: Zorc holt den Torhüter 2002 ablösefrei vom 1. FC Kaiserslautern. Weidenfeller entwickelt sich zur Identifikationsfigur und bestreitet bis zu seinem Karriereende 2018 insgesamt 453 Pflichtspiele für den BVB. © Imago -
Image: PLATZ 13 - KEVIN GROSSKREUTZ: In der BVB-Jugend aussortiert, holt ihn Zorc 2009 aus Ahlen zurück in seine Heimat. Der Mittelfeldspieler steigt auf Anhieb zum Fan-Liebling auf und hat großen Anteil am Gewinn der Meisterschaften 2011 und 2012. © Imago -
Image: PLATZ 12 - PIERRE-EMERICK AUBAMEYANG: Der nächste Stürmer, bei dem Zorc ein glückliches Händchen beweist. Aubameyang erzielt in viereinhalb Jahren 141 Tore, wird Torschützenkönig und wechselt dann geräuschvoll für 63,75 Millionen Euro zum FC Arsenal. © Imago -
Image: PLATZ 11 - ERLING HAALAND: Die Verpflichtung des Norwegers ist Zorcs jüngster Coup. Der BVB setzt sich gegen hochkarätige Konkurrenz durch und holt den Youngster für 20 Millionen Euro. Die bisherige Bilanz ist eindrucksvoll: Elf Spiele - zwölf Tore. © Imago -
Image: PLATZ 10 - TOMAS ROSICKY: Mit diesem Transfer gelingt Zorc in der Winterpause der Saison 2000/01 ein Coup. Der BVB sticht den FC Bayern aus und sichert sich für die damalige BL-Rekordablöse von 14,5 Millionen Euro die Dienste des Spielmachers. © Imago -
Image: PLATZ 9 - OUSMANE DEMBELE: Der Franzose beschert Zorc viele schlaflose Nächste - und reichlich Geld. 2016 wechselt er für 15 Millionen zum BVB, um sich ein Jahr später zum FC Barcelona zu streiken. Der BVB kassierte für ihn bisher 125 Millionen Euro. © Imago -
Image: PLATZ 8 - SHINJI KAGAWA: Der Japaner ist Zorcs Super-Schnäppchen. Für eine Ausbildungsentschädigung von 350.000 Euro geholt, entwickelt sich Kagawa unter Klopp zu einem Schlüsselspieler. Sein Wechsel zu Man United brachte dem BVB 16 Millionen Euro. © Imago -
Image: PLATZ 7 - LUKASZ PISZCZEK: 2010 ablösefrei von Hertha gekommen, hätte kaum jemand gedacht, dass der Pole 2020 einer der dienstältesten Spieler im Kader ist. Doch Piszczeks Entwicklung ist phänomenal, in der Dreierkette ist er nicht mehr wegzudenken. © Imago -
Image: PLATZ 6 - SEBASTIAN KEHL: Um den heutigen Teammanager entbrannt 2002 ein Transferstreit zwischen dem BVB und Bayern, doch letztlich entscheidet sich Kehl für Schwarz-Gelb. Drei Meisterschaften und ein Pokalsieg - die Erfolge können sich sehen lassen. © Imago -
Image: PLATZ 5 - MATS HUMMELS: Den Verteidiger verpflichtet Zorc gleich zwei Mal. 2009 zieht er für 4,2 Millionen Euro die Kaufoption und 2019 holt er ihn für 30,5 Millionen Euro aus München zurück. Beide Transfers haben sich ausgezahlt. © Imago -
Image: PLATZ 4 - JADON SANCHO: Den jungen Engländer angelt sich Zorc im Alter von 17 Jahren - für schlanke 7,84 Millionen Euro von Man City. Sancho steigt in Windeseile zu einem Leistungsträger auf und wird Dortmund ein großes Transferplus bescheren. © Imago -
Image: PLATZ 3 - ROBERT LEWANDOWSKI: Die Verhandlungen mit Lech Posen sind hart und zäh - doch dann schlägt Schnäppchenjäger Zorc wieder zu. Der heutige Top-Stürmer kostet dem BVB damals nur 4,75 Millionen Euro. Der Rest ist Geschichte... © Imago -
Image: PLATZ 2 - MARCO REUS: Diese 17 Millionen Euro haben sich mehr als gelohnt! 2012 holt Zorc den Mittelfeldspieler von Gladbach zurück zum BVB. Heute ist er der Kapitän und mit über 200 Torbeteiligungen das Gesicht des Vereins. © Imago -
Image: PLATZ 1 - DEDE: Was für eine Story! Gleich bei seinem ersten Transfer hat Zorc den richtigen Riecher. Für 3,3 Millionen Euro verpflichtet er Dede. Der Linksverteidiger schlägt beim BVB voll ein und prägt den Verein bis 2011 als Publikumsliebling. © Imago -
Image: "Ich weiß noch, wie ich nach Brasilien geflogen bin. Ich war sehr unsicher damals. Aber er hat mir keine Wahl gelassen. Wir mussten ihn einfach verpflichten", erinnert sich Zorc an seinen ersten Top-Transfer. Ein Stück BVB-Geschichte! © Imago
Als Spieler gewann er die Meisterschaft, den Pokal und die Champions League, mit insgesamt 571 Pflichtspielen ist er der Rekordspieler der Dortmunder. Nach seinem Karriereende 1998 übernahm er direkt den Managerposten.
Mittlerweile hat Zorc über 100 Transfers abgewickelt. Natürlich gab es auch den oder anderen Fehlgriff, doch die Anzahl der Transfers, die eingeschlagen haben, überwiegt.
Frings oder Ewerthon nicht dabei
Ob Rekordeinkäufe, Super-Schnäppchen oder Top-Talente - Sky Sport blickt auf seine 22 besten Verpflichtungen der vergangenen 22 Jahre. Wie hochkarätig die Auswahl ist, zeigt, dass Namen wie Paco Alcacer, Torsten Frings, Christian Wörns oder Ewerthon in der Liste fehlen.
Mit einer bedachten Einkaufspolitik hat sich der BVB unter Zorcs Regie zu einer beliebten Anlaufstelle für Top-Talente aus aller Welt entwickelt. Der Ur-Borusse wurde 2018 bei seiner Vertragsverlängerung bis 2021 daher auch mit viel Lob von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke bedacht.
"Die sportlichen Erfolge der vergangenen zehn Jahre sind eng mit dem Namen Michael Zorc verbunden. Michael Zorc steht für Kompetenz, Loyalität und Identifikation." Und wie kaum ein Zweiter für Borussia Dortmund.
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