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BVB News: Felix Zwayer reagiert auf die Kritik von Jude Bellingham

Nach Bellingham-Strafe: Nun meldet sich Zwayer zu Wort

Sky Sport

08.12.2021 | 15:34 Uhr

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Bei Sky90 wird über die Aussagen von BVB-Profi Jude Bellingham nach dem Spiel gegen den FC Bayern diskutiert (Video-Länge: 2:36 Minuten).

Die brisante Äußerung von BVB-Youngster Jude Bellingham in Richtung von Schiedsrichter Felix Zwayer haben für großes Aufsehen gesorgt. Nun hat sich der Unparteiische erstmals selbst zu Wort gemeldet.

Gegenüber der Bild bezeichnete Zwayer die Aussage von Bellingham als "persönlich, verunglimpfend und respektlos". Nach dem verlorenen Topspiel gegen den FC Bayern (2:3) hatte Bellingham den deutschen Referee beim norwegischen TV-Sender Viaplay Fotball hart angegangen. "Man gibt einem Schiedsrichter, der schon mal Spiele verschoben hat, das größte Spiel in Deutschland. Was erwartest du?", sagte der englische Nationalspieler.

"Die Aussage erweckt bewusst den falschen Eindruck, ich hätte das Spiel nicht nach bestem Wissen und Gewissen geleitet", sagte Zwayer nun gegenüber der Bild und weiter: "Selbst wenn man sich in die subjektive, von Emotionen geprägte Perspektive versetzt, bleibt die Aussage fernab jeglicher fachlicher oder sachlicher Kritik. Insbesondere die rhetorische Schlussfolgerung auf die Gegenwart und Zukunft: 'What do you expect' (Was erwartest du?; Anm.d.Red.) hat beleidigenden und verleumderischen Charakter. Das darf so nicht stehenbleiben."

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Schiedsrichter Felix Zwayer hat den Handelfmeter-Pfiff gegen BVB-Abwehrchef Mats Hummels im Topspiel gegen den FC Bayern München begründet (Länge: 3.57 Minuten).

Zwayer will Gespräch mit Bellingham suchen

Bellingham ist für seine viel diskutierte Schiedsrichter-Schelte mit einem blauen Auge davongekommen. Das DFB-Sportgericht hat den 18-Jährigen wegen "eines unsportlichen Verhaltens" mit einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro belegt. Eine Sperre sprach das Gericht nicht aus.

Zwayer selbst will mit dem Mittelfeldspieler noch ein persönliches Gespräch suchen. "Ich habe gegenüber Borussia Dortmund ein solches persönliches Gespräch angeboten. Mir geht es nicht um Bestrafung, sondern um die Einsicht, dass er zu weit gegangen ist. Eine aufrichtige Entschuldigung würde ich annehmen."

Zwayer: "Habe mich nie an einer Spielmanipulation beteiligt"

Bellingham bezog sich bei seiner Kritik ganz offensichtlich auf Vorkommnisse, die 17 Jahre zurücklegen. 2004 hatte Zwayer den Akten zufolge als Assistent Geld vom Drahtzieher Robert Hoyzer angenommen. Später deckte er den Skandal mit auf, eine Manipulation wurde ihm trotz Sperre nie nachgewiesen.

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Die unterstrich nun auch Zwayer: "Ich habe als junger Mann den Fehler gemacht, nicht sofort, sondern erst nach zu langer Überlegung einen Vorfall anzuzeigen. Das war falsch und ich bin dafür bestraft worden. Damit muss es dann aber auch gut sein."

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