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Champions League News: Dietmar Hamann wegen Elfmeter in Rage

Hamann wegen Can-Elfer in Rage: "Skandalöse Entscheidung!"

Sky Sport

19.04.2021 | 20:52 Uhr

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In diesem Video (Länge: 2:10 Minuten) äußert sich Sky Experte Dietmar Hamann zum Elfmeter für Manchester City gegen Borussia Dortmund.

Borussia Dortmund kassiert durch einen umstrittenen Elfmeter gegen Manchester City das 1:1. Für Sky Experte Dietmar Hamann ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar.

"Die Dortmunder haben in der ersten Hälfte das Tor gemacht, das sie weitergebracht hätte und sind meiner Meinung nach durch eine skandalöse Entscheidung um den Lohn ihrer Arbeit gebracht worden. Ein Elfmeter, der meiner Meinung nach nie hätte gegeben werden dürfen, hat ihnen den Zahn gezogen", meinte Hamann im Sky Studio nach dem Champions-League-Aus des BVB gegen Manchester City.

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Manchester City wird nach einem Hand-Kopfspiel von Emre Can ein Elfmeter zugesprochen. Elfer oder nicht? (Videolänge: 44 Sek.).

Der 47-Jährige spricht von der Szene, die sich in der 55. Minute ereignete, als Emre Can den Ball im Strafraum mit der Hand spielte und der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Can selbst kann den Elferpfiff nicht nachvollziehen.

ZUM DURCHKLICKEN: DIE BVB-NOTEN GEGEN CITY

  1. MARWIN HITZ:
    Image: MARWIN HITZ: Ist im ersten Durchgang immer zur Stelle, wenn er gefordert wird. Hält in der 74. Minute erstmals ganz stark gegen De Bruyne, sieht einen Angriff später beim 1:2 nicht ganz unschuldig aus. Reagiert spät und ist sogar noch dran. NOTE: 3 © DPA pa
  2. MATEU MOREY:
    Image: MATEU MOREY: Ist spätestens überfordert, als De Bruyne nach gut 20 Minuten auf den linken Flügel geht. Verliert 77,2 Prozent seiner Zweikämpfe und leistet sich zwei Aussetzer, die unbestraft bleiben. Auch mit Ball oft fahrig. NOTE: 5 © DPA pa
  3. MANUEL AKANJI:
    Image: MANUEL AKANJI: Ist der Dortmunder mit den meisten Ballkontakten. Mit Ball oft souverän, ohne wirkt er nach der starken Anfangsphase wie viele überfordert. Gewinnt keinen seiner fünf direkten Zweikämpfe. NOTE: 4 © DPA pa
  4. MATS HUMMELS:
    Image: MATS HUMMELS: Macht die Zweikampfschwäche von Akanji gut wett. Ist defensiv der Leader und schafft es bei den Standards gut zu dirigieren. Sein geniales Zuspiel auf Knauff in der 7. Minute bleibt eine Ausnahme. NOTE: 3 © DPA pa
  5. RAPHAEL GUERREIRO:
    Image: RAPHAEL GUERREIRO: Hält seine Seite deutlich sauberer als Gegenüber Morey. Gewinnt 66,7 Prozent seiner Zweikämpfe und schafft es unter Druck mehrfach spielerische Auswege zu finden. Nimmt im Laufe des Spiels ab. Offensiv nichts zu sehen. NOTE: 3 © DPA pa
  6. JUDE BELLINGHAM:
    Image: JUDE BELLINGHAM: Zeigt in der ersten Halbzeit alle Qualitäten, die ein Abräumer braucht. Geht ohne Angst in die Zweikämpfe, führt die meisten auf dem Platz (11). Rettet einmal hinter Hitz. Sein Treffer zum 1:0 ist technisch ganz stark. NOTE: 2 © Getty
  7. EMRE CAN:
    Image: EMRE CAN: Schmeißt sich anfangs in einige Duelle und kann mehrfach wichtig klären. Läuft mit der Zeit immer mehr den Angriffen der Citizens hinterher. Sein unnötiges Handspiel zum Elfer ist der Knackpunkt des Spiels. Die Hereingabe klärbar. NOTE: 4 © DPA pa
  8. MAHMOUD DAHOUD:
    Image: MAHMOUD DAHOUD: Setzt nicht nur den ersten Torschuss für den BVB (7.), sondern geht auch verbal im Mittelfeld voran. Hat durch seinen guten Einsatz Anteil am Bellingham-Tor (15.). Muss danach viel ackern. Spielerisches bleibt aus. NOTE: 3 © DPA pa
  9. ANGSAR KNAUFF:
    Image: ANGSAR KNAUFF: Sein zweiter Startelf-Einsatz in der Champions League läuft nicht unbedingt glücklich. Im ersten Durchgang hat er lediglich neun Ballaktionen - bleibt bis zu seiner Auswechslung (70.) unauffällig. Positiv wie negativ. NOTE: 4 © DPA pa
  10. MARCO REUS:
    Image: MARCO REUS: Bestätigt seinen jüngsten Formanstieg zumindest teilweise. Bei den Angriffen des BVB meist federführend. Zeigt im Pressing mehrfach ganz starken Einsatz (7./30./69.). Am Ende offensiv, aber ohne Durchschlagskraft oder Ertrag. NOTE: 3 © Getty
  11. ERLING HAALAND:
    Image: ERLING HAALAND: Fixiert vor dem 1:0 den Ball gut im Strafraum, taucht dann lange Zeit unter. Muss bei Standards im Strafraum aushelfen, kommt sonst selten bis gar nicht an den Ball. Schießt nur ein Mal - viel zu hoch - aufs Tor. NOTE: 5 © Getty
  12. GIOVANNI REYNA: In der 68. Minute für Knauff eingewechselt. Zeigt sich sofort enorm bemüht und versucht noch einmal Tempo ins Spiel zu bringen. Das gelingt ihm nur bedingt, viel bringt sein Engagement nicht. NOTE: 3
    Image: GIOVANNI REYNA: In der 68. Minute für Knauff eingewechselt. Zeigt sich sofort enorm bemüht und versucht noch einmal Tempo ins Spiel zu bringen. Das gelingt ihm nur bedingt, viel bringt sein Engagement nicht. NOTE: 3 © DPA pa
  13. THORGAN HAZARD (BILD), STEFAN TIGGES, JULIAN BRANDT: Alle nach der 70. Minute eingewechselt. Ohne Bewertung.
    Image: THORGAN HAZARD (BILD), STEFAN TIGGES, JULIAN BRANDT: Alle nach der 70. Minute eingewechselt. Ohne Bewertung.  © Getty

"Ich weiß nur, dass ich den Ball zuerst mit dem Kopf berührt habe und dann ist er irgendwie auf meine Hand gekommen. Ich glaube, in den Regeln steht, dass es keine Hand ist. Wenn wir deswegen einen Elfmeter bekommen und das Spiel hier verloren haben, ist das klar bitter", sagte der BVB-Profi am Sky Mikro.

Hamann präzisiert die Regel, die seiner Meinung nach eindeutig ist. "Die Regel besagt, wenn du dir selbst an den Arm köpfst - egal in welcher Haltung - dann ist es nicht strafbar. Für mich ist das wirklich eine skandalöse Entscheidung, sowas nicht zurückzunehmen. Die Regel lässt keinen Interpretationsspielraum. Sie besagt, wenn du köpfst und du köpfst dir selbst an den Arm, dann ist es kein strafbares Handspiel. Und wenn du nach unten gehst, dann ist es doch ganz klar, dass der Arm dabei ist."

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Champions League, Viertelfinale: Der deutsche Vizemeister verlor trotz einer couragierten Leistung auch das Rückspiel gegen Manchester City mit 1:2 und verpasste sein erstes Halbfinale in der Königsklasse seit 2013.

Hamann stellt VAR in Frage

Für den Sky Experten steht durch solche Entscheidungen sogar der Video-Assistent in Frage. "Dass du jetzt nach solch einem heroischen Kampf über anderthalb Spiele oder drei Halbzeiten und zehn Minuten so einen Elfmeter bekommst, da muss ich sagen: Wir haben den Videobeweis reingebracht vor drei Jahren, oder wann es war, um die Sache gerechter zu machen. Wenn wir solche Entscheidungen nicht zurücknehmen, dann weiß ich nicht, ob der Videobeweis Zukunft hat, ob das so weitergehen kann oder soll. Aber das heute war eine skandalöse Entscheidung und ich bin gespannt, wie die UEFA das auflösen wird, denn den Dortmundern wurde heute ganz übel mitgespielt."

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