Zum Inhalte wechseln

Fall Sterling treibt an

Champions League: Videobeweis nach Witz-Elfer früher?

08.11.2018 | 20:59 Uhr

Raheem Sterling erhält einen unberechtigten Strafstoß. 0:28
In diesem VIDEO seht ihr den unfassbaren Strafstoß für Raheem Sterling mit englischem Original-Kommentar (Länge 28 Sekunden).

Der Witz-Elfer im Spiel zwischen Manchester City und Donezk sorgt für Furore. Nun soll der Videobeweis offenbar noch in dieser Champions-League-Saison zum Einsatz kommen.

Nach Angaben der BBC diskutiert die UEFA schon seit Wochen darüber, den eigentlich erst für die kommende Saison geplanten Start des Videobeweises vorzuziehen. Die Entscheidung könnte schon Anfang Dezember bei der nächsten Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees bekannt gegeben werden, berichtet der Sender.

Fehlentscheidung Sterling als Aufhänger

In der Königsklasse war es zuletzt zu mehreren krassen Fehlentscheidungen gekommen. Erst am Mittwoch hatte Manchester City gegen Schachtjor Donezk einen Foulelfmeter erhalten, als Englands Nationalspieler Raheem Sterling nach einem Tritt in den Rasen zu Fall gekommen war. "Die Schiedsrichter wollen doch Hilfe, der VAR hätte für die Entscheidung drei Sekunden benötigt", sagte Manchesters Teammanager Pep Guardiola anschließend.

Videobeweis als neuer Standard

Ende September hatte das UEFA-Exekutivkomitee beschlossen, den Videobeweis zur kommenden Spielzeit in der Champions League sowie bei der EM-Endrunde 2020 einzuführen. Zudem werde die Technik beim europäischen Supercup 2019, in der Europa League ab der Saison 2020/21 sowie beim Finalturnier der neugeschaffenen Nations League für Nationalmannschaften 2021 eingesetzt.

Die XXL-Fußballwoche live auf Sky

Die XXL-Fußballwoche live auf Sky

Mit Sky erlebst Du vom 4. bis 11. November ein wahres Fußball-Fest. Sei bei Dortmund gegen Bayern und Hamburg gegen Köln live dabei - auch ohne Abo.

Zuletzt hatte sich die UEFA noch eher skeptisch gegenüber einem Einsatz der Videotechnik gezeigt. "Für mich ist der VAR (Video Assistant Referee, d. Red.) noch nicht ganz ausgereift", hatte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin noch im August gesagt, dabei jedoch auch angemerkt: "Aber wir wissen alle, dass es keinen Weg zurück gibt. Die Technik wird früher oder später kommen." (sid)

Weiterempfehlen:

Mehr stories