Chelsea-Legende John Terry frustriert über Entscheidung um Interims-Coach
Im Januar flog Enzo Maresca als Trainer des FC Chelsea raus. Kein Teil der Übergangslösung war Blues-Legende John Terry. Der ehemalige Kapitän zeigt sich gefrustet.
25.02.2026 | 16:16 Uhr
"Ich finde, ich hätte Teil davon sein sollen."
So äußerte sich ein gefrusteter John Terry zu seiner eigenen Situation im Januar. Die Chelsea-Legende, die in Teilzeit auch im U18- und U21-Team des Traditionsklubs arbeitet, hatte im Januar nämlich scheinbar die Chance auf eine größere Aufgabe gewittert.
Im Januar dieses Jahres trennten sich die "Blues" von Trainer Enzo Maresca, nachdem dieser mit dem Team nur zwei Siege aus acht Spielen im vorherigen Dezember erzielen konnte. Eine Übergangslösung musste her. Für den ehemaligen Kapitän Terry war klar, dass er Teil dieser Lösung sein sollte.
Doch es kam anders. U21-Coach Calum McFarlane übernahm und stand für zwei Spiele an der Seitenlinie der Londoner - ohne Terry im Stab. "Ich war nicht verärgert, eher frustriert, denn ich war definitiv Teil der U21-Truppe, die gewechselt hatte", verriet der 45-Jährige im Interview mit Golf Live.
Ratloser Terry bleibt in der Baller League
"Auch wenn ich die Mannschaft nicht übernommen habe, [...] Calum hat die Mannschaft übernommen, hat seine Sache wirklich gut gemacht und ein gutes Ergebnis erzielt", lobte Terry, aber dennoch: "Ich finde, ich hätte dabei sein sollen."
"Die Leute müssen Entscheidungen treffen. Ich finde es toll, wenn Leute Entscheidungen treffen und dann 'Ja' oder 'Nein' sagen. Offensichtlich haben die Eigentümer oder wer auch immer diese Entscheidungen getroffen hat - die Sportdirektoren - aus irgendeinem Grund 'Nein' gesagt und mich nicht berücksichtigt. Ich weiß nicht, warum."
Grund für den Frust könnte laut BBC auch die kürzlich erlangten Trainer-Qualifikationen des ehemaligen Innenverteidigers sein. Terry war zuvor Assistenztrainer von Dean Smith während dessen Zeit bei Aston Villa und Leicester City.
Aktuell trainiert er eine Mannschaft in der britischen Baller League.
Mehr zum Autor Malte Göttlinger
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