Das sagt Peter Stöger zu den Gerüchten um Julian Nagelsmann beim BVB
Dortmund-Trainer blockt Spekulationen ab
15.12.2017 | 11:55 Uhr
Peter Stöger feierte beim Sieg in Mainz ein perfektes Debüt als Trainer bei Borussia Dortmund. Gegen 1899 Hoffenheim will Stöger nachlegen. Dabei geht es mit Julian Nagelsmann ausgerechnet gegen den Coach, der als sein Nachfolger ab Sommer im Gespräch ist. Für den Österreicher ist das aber kein Thema - vielmehr freut er sich auf die gelbe Wand.
Die Vorfreude auf seinen ersten Auftritt vor der gelben Wand gegen 1899 Hoffenheim (Samstag, ab 17:30 Uhr live und exklusiv auf Sky) war Stöger schon auf der Pressekonferenz sichtlich anzumerken.
"Ich habe auch jedes Spiel in Köln als Trainer der Heimmannschaft genossen. Das war immer eine unglaubliche Stimmung", erklärte der neue BVB-Coach, um sofort hinterher zu schieben: "Aber wir haben auch festgestellt, dass es nochmal eine Kategorie drüber ist, wenn wir in Dortmund gespielt haben. Positiv gesehen erdrückt dich das und ich freue mich richtig drauf."
Nagelsmann-Gerüchte beschäftigen Stöger nicht
Dass es im ersten Heimspiel gleich gegen den potenziellen Nachfolger geht, ist für Stöger kein Thema. "Die Thematik Nagelsmann ist für mich gar keine, außer dass ich sagen muss, dass es ein richtig guter Mann ist und einen super Job macht", stellt Stöger klar. "Wer irgendwann mal nach mir kommen könnte, weil wir im Sommer vielleicht erfolgreich sind oder vielleicht früher kommt, weil ich nicht erfolgreich bin, damit beschäftige ich mich nicht."
Mit dem Gegner hat sich Stöger bereits in seiner Zeit als Kölner Trainer beschäftigt. Es sei "ein kleiner Vorteil", wie der 51-Jährige verrät. "Wir können aus unserer Warte vieles aus der Analyse verwenden", so Stöger, der aber mit einem Schmunzeln auch zu bedenken gibt: "Fairerweise muss man aber auch sagen, dass wir damals in dem Spiel gegen Hoffenheim chancenlos waren, obwohl wir wussten, wo ihre Stärken und Schwächen liegen."
Stöger sieht keine Risse in der Mannschaft
Von seiner eigenen Mannschaft erwartet er, dass sie "selbstbewusst und positiv in der Einstellung" ins Spiel geht. Hoffenheim sei ein starker Gegner und es werde keine einfache Aufgabe, aber "es ist sicher möglich, mit dieser Mannschaft gegen Hoffenheim zu gewinnen."
Auch weil die Mannschaft trotz der langen Krise absolut intakt ist. "Ich habe keine Risse in der Mannschaft festgestellt. Ich habe den Eindruck, dass die Spieler alles dafür geben, die letzten zwei Spiele in diesem Jahr positiv zu gestalten."
Das haben Trainer und Mannschaft also schon einmal gemeinsam.