Deutschland: Carlson reagiert auf Meldung zu Voss-Tecklenburg

Diskussion um Voss-Tecklenburg: Co-Trainerin Carlson reagiert

Britta Carlson hat auf die Sky Meldung reagiert.
Image: Britta Carlson hat auf die Sky Meldung reagiert.  © DPA pa

Britta Carlson widersprach am Dienstagabend ausdrücklich den Sky Informationen, sie habe unter den Nationalspielerinnen eine Umfrage durchgeführt, ob diese weiter mit Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg zusammenarbeiten wollen.

"Die Behauptung ist vollkommen haltlos und stellt meine langjährige Integrität als Co-Trainerin in Frage", ließ sie via DFB mitteilen. Sie habe in Absprache mit der Bundestrainerin vertraulich mit Spielerinnen gesprochen, deren Ansichten in die WM-Analyse einfließen sollen.

Später äußerte sich die Co-Trainerin ausführlicher auf Instagram. "Richtig ist, dass sowohl mein Co-Trainer Kollege Michael Urbansky und ich im Auftrag der Bundestrainerin während ihres krankheitsbedingten Ausfalles vertrauliche Einzelgespräche mit den Spielerinnen geführt haben, in deren Zusammenhang auch deren Ansichten zur Analyse der vergangenen Weltmeisterschaft eingeflossen sind. Wie erwähnt, war dies mit der Bundestrainerin abgesprochen und wir halten dieses selbstkritische Vorgehen für die richtige Herangehensweise nach dem vorzeitigen Ausscheiden", so Carlson.

DFB-Präsident ohne Dementi

Nach Sky Informationen ist eine Rückkehr der Bundestrainerin auf die Trainer-Bank, die aktuell krank ausfällt, unwahrscheinlich. Der DFB wollte die Informationen auf Sky Nachfrage zunächst nicht kommentieren. Erst im Rahmen der Übertragung des Deutschland-Spiels gegen Frankreich meldete sich DFB-Präsident Bernd Neuendorf zu Wort: "Da bitte ich um Verständnis. Wir wissen, dass Martina Voss-Tecklenburg derzeit krank ist, da gebieten es der Respekt und die Fürsorge, dass wir darüber nicht spekulieren", sagte der 62-Jährige in der ARD.

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