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Deutschland fährt dank Bühl & Schüller zu Olympia - DFB-Frauen schlagen Niederlande

Bonjour Paris! Bühl & Schüller schießen DFB-Frauen zu Olympia

Bonjour Paris! Horst Hrubesch hat seine Mission erfüllt und die deutschen Fußballerinnen zum ersehnten Olympia-Ticket geführt. Die Auswahl des Interimsbundestrainers gewann letztlich souverän das "Endspiel" um das letzte Europa-Ticket für die Sommerspiele 2:0 (0:0) in den Niederlanden.

Klara Bühl (66.) und die eingewechselte Lea Schüller (78.) trafen im Spiel um Platz drei der Nations League für den Olympiasieger von 2016. Knapp sieben Monate nach dem WM-Debakel haben die Vize-Europameisterinnen endlich wieder einen Grund zum Feiern. Gespannt dürfen die Deutschen nun auf die Gruppen-Auslosung am 20. März blicken, Hrubesch bleibt bis nach Olympia im Amt.

Olympische Sommerspiele 2024: Fakten

  • Datum: 26. Juli - 11. August
  • Ort: Paris (Frankreich), 35 Austragungsorte
  • Eröffnungsfeier: 26. Juli, Bootsparade auf der Seine
  • Übertragung: Eurosport und discovery+
  • Schlussfeier: 11. August, Parkanlage Trocadero

Fünf Tage nach der Niederlage im Halbfinale gegen Frankreich (1:2) änderte Hrubesch seine Formation für die zweite und letzte Chance auf zwei Positionen. Sydney Lohmann und Jule Brand starteten für Lea Schüller und Svenja Huth.

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Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch qualifiziert die DFB-Frauen mit einem 2:0 Sieg gegen die Niederlande im Nations League Top 4 für die olympischen Sommerspiele 2024 in Paris. Nach dem Spiel zeigt er sich stolz über die Leistung.

Ziel war klar - Olympia!

"Die Spielerinnen sind fokussiert und versprühen Zuversicht. Sie spielen für Olympia und Horst Hrubesch", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf kurz vor dem Anpfiff im ZDF: "Wir wollen mehr Sichtbarkeit für den Frauenfußball. Deshalb ist eine Olympia-Teilnahme so wichtig."

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DFB-Torhüterin Merle Frohms über die Qualifikation für Olympia und die damit verbundenen Feierlichkeiten.

Hrubesch zeigte sich optimistisch. "Wir haben einen klaren Matchplan. Wenn wir den umsetzen, sollten wir ein Tor mehr als der Gegner schießen", äußerte der Coach: "Das sind die Spiele, die man will. Wir werden in der Offensive nach vorne drängen."

Vor 20.500 Zuschauern im Abe-Lenstra-Stadion mussten die Deutschen bereits in der 7. Minute eine brenzlige Situation überstehen. Nach einer schwachen Abwehr von Torhüterin Merle Frohms vergab Wieke Kaptein die erste gute Chance für die Gastgeberinnen. Auf der Gegenseite hätte Caitlin Dijkstra fast per Kopf ins eigene Tor getroffen (12.).

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DFB-Torschützin Klara Bühl über den Sieg gegen die Niederlande, die Quali für Olympia und die damit verbundenen Feierlichkeiten.

Nüsken an den Pfosten

Im Anschluss kamen beide Teams in der Offensive nicht über Ansätze hinaus. Den Spielerinnen war anzumerken, dass es um sehr viel ging. Der Kampf stand im Vordergrund, Spielfluss gab es kaum. Dennoch hatten die Deutschen in der 25. Minute den Torschrei auf den Lippen. Sjoeke Nüsken traf bei ihrem Schuss von der Strafraumgrenze aber nur den Pfosten.

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DFB-Torschützin Lea Schüller ist nach dem Sieg bei den Niederlanden und der damit verbundenen Qualifikation für Olympia erleichtert und erfreut.

Nach einer halben Stunde übernahmen die Niederländerinnen das Kommando. Der DFB-Auswahl boten sich in dieser Phase allerdings gute Kontermöglichkeiten, die fahrlässig vergeben wurden. Hrubesch war an der Seitenlinie der Verzweiflung nahe - auch als Kapitänin Alexandra Popp ihren Kopfball in der 43. Minute nicht gut genug platzierte.

Schüller erhöht das Tempo

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam Schüller für Lohmann. Die Maßnahme machte sich umgehend bezahlt. Die Deutschen erhöhten die Schlagzahl. Zunächst vergab Nüsken eine gute Möglichkeit (48.), dann traf Schüller (49.) - stand dabei aber knapp im Abseits.

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Nationalspielerin Jule Brand über die Teilnahme an den Olympischen Spielen nach dem Sieg gegen die Niederlande in der Nations League.

Auch danach blieb das Hrubesch-Team am Drücker. Die Führung lag in der Luft, Bühl brachte die deutsche Überlegenheit auf die Anzeigetafel. Lena Oberdorf (76.) und Schüller (77.) hätten noch erhöhen könne. Schüller schaffte es dann.

SID

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