DFB-Pokal Augsburg gegen Leipzig: RB erwartet "Pokal-Fight"

Viertelfinale DFB-Pokal

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RB Leipzig muss im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den FC Augsburg ran. Trainer Ralf Rangnick will Augsburgs Bollwerk mit Spielwitz knacken (Videolänge 1:01 Min.).

RB Leipzig träumt schon lange von einem Titel. Im DFB-Pokal sind sie nur noch zwei Schritte vom Finale in Berlin entfernt - davor wartet jedoch der FC Augsburg als nächster Gegner.

Auf der Jagd nach der ersten glänzenden Trophäe der Vereinsgeschichte wird es für RB Leipzig erstmal schmutzig. "Das wird sicher ein Pokal-Fight", sagte Trainer Ralf Rangnick vor dem Viertelfinale der Sachsen am Dienstag (live ab 20.25 Uhr auf Sky Sport 2 HD) im DFB-Pokal beim FC Augsburg. Vielmehr erwartet der 60-Jährige beim FCA "ein Spiel, das auch was mit Abnutzung zu tun hat". Aber für eine magische Fußball-Nacht beim Finale am 25. Mai in Berlin muss RB da eben durch.

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Die Motivation seiner Spieler fiel Rangnick deshalb nicht schwer. "Ich habe den Jungs von meinen beiden Erfahrungen im Finale in Berlin erzählt, und ich gehe davon aus, dass jeder von ihnen dieses Ziel auch vor Augen hat", sagte er. Rangnick hatte 2011 den Pokal mit Schalke 04 gewonnen und war in seiner ersten Amtszeit bei den Königsblauen 2005 ebenfalls bis in Endspiel gekommen. Mit den Leipzigern, die erst 2009 gegründet worden waren, hat Rangnick nun auch Berlin im Sinn, zwei Schritte sind es noch.

Leipzig ist in Augsburg klarer Favorit

"Zuerst einmal kann man dort einen Titel gewinnen. Das wäre zum ersten Mal die Chance. Am Spieltag selber und an den Tagen davor lebt diese Stadt den Flair des Pokalfinales. Das ist dann schon etwas Besonderes", sagte er. Und die Chancen stehen nicht schlecht. Schließlich ist RB in Augsburg klarer Favorit und auch vor den übrigen Bundesligisten im Wettbewerb (Bayern, Schalke und Bremen) müssen sich die formstarken Sachsen nicht verstecken.

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Erst einmal muss aber Augsburg bezwungen werden. Mit den Schwaben sind sogar aus früheren Tagen noch Rechnungen offen. RB war als Regionalligist 2011 (2. Runde/0:1) und als Drittligist 2013 (1. Runde/0:2) bereits zweimal an den damals schon in der Bundesliga spielenden Augsburgern im Pokal gescheitert. Mittlerweile ist das Rangnick-Team Dritter in der Bundesliga und fest auf Champions-League-Kurs. Entsprechend selbstbewusst trat Rangnick auch auf. "Wir versuchen, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden", sagte er. Elfmeterschießen wird nicht geübt.

Poulsen: "Wir tun uns schwer gegen Augsburg"

Sicher ist, dass es wohl nicht so leicht wird mit dem Toreschießen wie noch am Samstag beim 5:0-Sieg gegen Hertha BSC, als Stürmer Yussuf Poulsen einen Dreierpack schnürte. Beide Liga-Vergleichen in der laufenden Spielzeit endeten 0:0. Zudem fehlt Nationalspieler Lukas Klostermann (Adduktoren) weiter verletzt. "Wir müssen davon ausgehen, dass der Gegner sich weit zurückziehen wird", sagte Rangnick und Poulsen fügte im MDR hinzu: "Wir tun uns auf jeden Fall schwer gegen Augsburg."

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Zumindest verbal offensiv gaben sich die Augsburger trotz der 0:3-Niederlage am vergangenen Samstag beim 1. FC Nürnberg. "Wir wollen den Pokal gewinnen", sagte FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter, fügte aber nach der Pleite von Nürnberg auch an: "Dafür muss du auch das Viertelfinale gewinnen. Aber mit so einer Leistung, haben wir keine Chance."

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Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Augsburg: Kobel - Danso, Gouweleeuw, Khedira, Max - Koo, Baier - Hahn, Gregoritsch, Ji - Finnbogason. - Trainer: Baum

Leipzig: Gulacsi - Mukiele (Laimer), Konate, Orban, Halstenberg - Adams - Haidara (Sabitzer), Kampl - Forsberg - Poulsen, Timo Werner. - Trainer: Rangnick

Sport-Informations-Dienst (SID)