Zum Inhalte wechseln

DFB sperrt Ex-Union-Coach Jens Härtel nach diskriminierenden Vorfällen

Jens Härtel ist vom DFB für bis zu zwölf Wochen gesperrt worden. Der frühere Nachwuchscoach von Union Berlin wurde wegen dreier Fälle diskriminierenden unsportlichen Verhaltens bestraft.

Ex-Union-Coach Jens Härtel ist für mindestens acht Wochen gesperrt worden.
Image: Ex-Union-Coach Jens Härtel ist für mindestens acht Wochen gesperrt worden.  © Imago

Acht Wochen der Sperre gelten sofort. Zudem muss Härtel bis April 2027 an einem Konflikt- und Deeskalationstraining teilnehmen.

Union Berlins zurückgetretener Nachwuchscoach Jens Härtel darf in den kommenden acht Wochen keiner Tätigkeit als Trainer nachgehen. Dieses Urteil sprach der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes wegen dreier Fälle eines diskriminierenden unsportlichen Verhaltens. Insgesamt wurde der 57-Jährige sogar mit einer Sperre von zwölf Wochen belegt, vier Wochen davon wurden allerdings für den Zeitraum von einem Jahr zu Bewährung ausgesetzt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Außerdem muss Härtel bis April 2027 an einem Konflikt- und Deeskalationstraining der zentralen Anlaufstelle für Gewalt-, Diskriminierungs- und Extremismusfälle oder einer vergleichbaren Institution teilnehmen. Der gebürtige Sachse hatte sich als U19-Trainer der Eisernen zuletzt im Trainings- und Spielbetrieb mehrmals diskriminierend geäußert, wofür er sich mittlerweile öffentlich bei der Mannschaft und dem Trainer- und Betreuerteam entschuldigt hat.

Erlebe Live-Sport der Extraklasse mit Sky und WOW.
Erlebe Live-Sport der Extraklasse mit Sky und WOW.

Auf Sky Sport siehst du die Bundesliga, 2. Bundesliga, Formel 1, Premier League, DFB-Pokal, MotoGP, US Open, ATP/WTA, Golf Majors, NBA, NHL und vieles mehr. Klicke hier für mehr Infos.

Vom Amt zurückgetreten

Bereits am Sonntag hatte der frühere Chefcoach von Hansa Rostock die Konsequenzen gezogen und war von seinem Amt zurückgetreten. Härtel wolle "den Trainerberuf bis auf weiteres nicht weiter ausüben", schrieb Union Berlin in einer Pressemitteilung. Er habe "Fehler" gemacht und sei "seiner Vorbildfunktion im Nachwuchsbereich nicht gerecht geworden", ergänzte Härtel selbst. Es sei allerdings "nie" seine Absicht gewesen, jemanden verbal zu verletzen oder zu diskriminieren".

SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

Mehr Fußball

Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.

Mehr Geschichten