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DFB-Team: Kramer, Mertesacker, Voss-Tecklenburg zu Bierhoff-Abschied

Kramer, Mertesacker & Voss-Tecklenburg bedauern Bierhoff-Abschied

Christoph Kramer (li.) und Per Mertesacker bedauern den Abschied von Oliver Bierhoff.
Image: Christoph Kramer (li.) und Per Mertesacker bedauern den Abschied von Oliver Bierhoff.  © DPA pa

Die früheren Weltmeister Christoph Kramer und Per Mertesacker haben den Abschied von Oliver Bierhoff als DFB-Direktor mit Bedauern aufgenommen.

"Es tut mir leid, aber das sind wahrscheinlich die Mechanismen nach drei Turnieren, mit denen wir nicht so zufrieden waren", sagte Mertesacker als WM-Experte im ZDF. "Aber er hat viel mehr gemacht als viele wahrscheinlich denken."

Bierhoff habe Kramer zum Weltmeister gemacht

Auch Kramer bezeichnete die Trennung, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am späten Montagabend verkündet hatte, als "schade". Er hoffe, "dass er es selber entscheiden durfte, was für ihn das Richtige ist". Er habe Bierhoff "persönlich unheimlich viel zu verdanken", verriet der Profi von Borussia Mönchengladbach. "Ich finde, er ist ein ganz toller Mensch, der mich mit zum Nationalspieler gemacht hat, mich mit zum Weltmeister gemacht hat".

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Oliver Bierhoff & der DFB gehen in Zukunft getrennte Wege. Sky Reporter Sven Westerschulze hat eine erste Einschätzung und ist sich sicher, dass mit dem Aus von Bierhoff auf die schlechten Ergebnisse der Nationalmannschaft reagiert wird.

Mertesacker betont Bierhoffs Wichtigkeit

Auch Mertesacker stellte heraus, wie wichtig Bierhoff zu seiner aktiven Zeit als Nationalspieler gewesen sei. "Er war einer, der immer versucht hat, alle Spieler zu integrieren, zu helfen, dabei zu sein", berichtete der frühere Abwehrspieler. "Er hat viel vorangetrieben, auch mit der neuen Akademie. Ich finde es sehr traurig."

Voss-Tecklenburg sprachlos

So wie ihre Kollegen beim ZDF hat auch Frauen-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nicht mit der Trennung von Oliver Bierhoff und dem DFB gerechnet. "Ich bin da auch etwas sprachlos jetzt", sagte die 54-Jährige am Montagabend in ihrer Rolle als WM-Expertin. "Ich bin auch total überrascht, weil ich eigentlich gedacht habe, dass man jetzt in eine sachliche Analyse geht und sich ein bisschen Zeit gibt. Nicht zu viel Zeit, aber sich Zeit gibt."

Bierhoff verlässt als eine Konsequenz aus dem WM-Debakel nach 18 Jahren den DFB. Beide Parteien verständigten sich am Montag auf eine Auflösung des bis 2024 laufenden Vertrages.

dpa

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