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DFB-Team News: Die Gewinner & Verlierer der WM-Quali-Spiele

Gewinner & Verlierer: Zwei England-Legionäre überzeugen, einer enttäuscht

Sky Sport

01.04.2021 | 17:33 Uhr

Antonio Rüdiger und Kai Havertz zählen - trotz des blamablen Auftritts gegen Nordmazedonien - zu den Gewinnern.
Image: Antonio Rüdiger und Kai Havertz zählen - trotz des blamablen Auftritts gegen Nordmazedonien - zu den Gewinnern.  © DPA pa

Die deutsche Nationalmannschaft und Bundestrainer Joachim Löw wollten in den drei WM-Quali-Spielen den Umbruch nach dem Spanien-Desaster einläuten. Einige Spieler stachen hervor, einige enttäuschten. Die Gewinner und Verlierer der WM-Qualifikations-Spiele.

Die deutsche Nationalmannschaft strebte nach dem 0:6-Debakel gegen Spanien den Umbruch an. Bei den WM-Quali-Spielen gegen Island und Rumänien lieferte die DFB-Elf eine Top-Vorstellung ab, machte die Aufbruchstimmung allerdings mit der peinlichen Pleite gegen Nordmazedonien zunichte.

Dennoch überzeugten in zwei Spielen zuvor zwei England-Legionäre, auch einige Bayern-Stars lieferten ab. Ein Nationalspieler hingegen enttäuschte auf ganzer Linie.

ZUM DURCHKLICKEN: Die Gewinner & Verlierer:

  1. MANUEL NEUER:
    Image: GEWINNER: MANUEL NEUER: Gegen Island und Rumänien ein sicherer Rückhalt, bügelte auch Böcke seiner Teamkameraden souverän aus. Unangefochtene Nummer eins der deutschen Nationalelf. Bekam gegen Nordmazedonien eine Verschnaufpause. © DPA pa
  2. ANTONIO RÜDIGER:
    Image: GEWINNER: ANTONIO RÜDIGER: Zeigte in den ersten beiden WM-Quali-Spielen gegen Island und Rumänien seine Klasse in der Defensive: Stabil, souverän und gab die Kommandos auf dem Platz. Avancierte in Abwesenheit von Niklas Süle zum Abwehrchef. © DPA pa
  3. JOSHUA KIMMICH:
    Image: GEWINNER: JOSHUA KIMMICH: Gegen Island Chef und Antreiber im Mittelfeld, leitete die ersten beiden Treffer ein. Glänzte auch gegen Rumänien. Suchte auch immer wieder den Torabschluss aus der zweiten Reihe. Ist aus der DFB-Elf nicht wegzudenken.  © DPA pa
  4. KAI HAVERTZ:
    Image: GEWINNER: KAI HAVERTZ: Bekam in allen drei WM-Quali-Spielen den Vorzug vor Chelsea-Teamkollege Timo Werner. Erzielte das zwischenzeitliche 2:0 gegen Island und bewies seine Vollstreckerqualitäten, glänzte mit einem Assist gegen Rumänien.  © DPA pa
  5. Serge Gnabry trifft im Spiel gegen Rumänien.
    Image: GEWINNER: SERGE GNABRY: Glänzte gegen Rumänien mit einem Treffer und gegen Island mit zwei Vorlagen. Sehr aktiv in der Offensive, suchte immer wieder den Torabschluss und hatte hochkarätige Chancen. Antreiber in der Offensive der DFB-Elf.  © DPA pa
  6. AMIN YOUNES (ab 56.):
    Image: GEWINNER: AMIN YOUNES: Wurde zwar in allen drei WM-Quali-Spielen nur eingewechselt. Aber dank seinen starken Leistungen bei der Eintracht wieder bei dem DFB-Team. Hatte seine ersten Länderspiel-Einsätze seit Oktober 2017. Ein Kandidat für die EM. © Getty
  7. MATTHIAS GINTER:
    Image: VERLIERER: MATTHIAS GINTER: Gegen Island noch mit einer soliden Leistung, baute der Innenverteidiger von Spiel zu Spiel ab. Musste gegen Nordmazedonien auf die rechte Seite ausweichen, bekam dort aber nichts zustande.  © DPA pa
  8. ROBIN GOSENS:
    Image: ROBIN GOSENS: Der Linksverteidiger fehlte gegen Island und Rumänien zwar wegen Muskelproblemen, nutzte aber seine Chance gegen Nordmazedonien nicht. Fehlende Abstimmung mit Teamkollegen, hatte bereits in der 56. Minute Feierabend.  © Getty
  9. Glücklos: Timo Werner verstolperte eine Riesenmöglichkeit zur Führung.
    Image: VERLIERER: TIMO WERNER: Die Enttäuschung der drei WM-Quali-Spiele. Stand dreimal nicht in der Startelf, kam lediglich zu drei Kurz-Einsätzen. Vergab gegen Nordmazedonien die Monsterchance zur Führung, als er frei vor dem Tor über den Ball trat (79.). © Getty
  10. Bundestrainer Joachim Löw ist nach der Blamage sichtlich geknickt.
    Image: VERLIERER: JOACHIM LÖW: Nach dem Spanien-Debakel sah es gegen Island und Rumänien vorerst nach einem Aufschwung aus. Doch sein unnötiger Systemwechsel und die peinliche Vorstellung gegen Nordmazedonien machen die Aufbruchstimmung vor der EM zunichte. © Imago

Wer hat sich für die EURO im Sommer empfohlen? Wen nimmt Joachim Löw mit? Wer wackelt? Am 1. Juni muss der Bundestrainer seinen finalen EM-Kader bei der UEFA melden.

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Sky Reporter Uli Köhler analysiert die Pleite der deutschen Nationalmannschaft gegen Nordmazedonien. (Videolänge: 2:53 Minuten)

Wie die UEFA am Mittwoch unmittelbar vor der Sitzung des Exekutivkomitees auf Anfrage der DPA bestätigte, bleibt es nach derzeitigem Planungsstand für alle 24 Teams bei der Meldefrist der EM-Kader zehn Tage vor dem Eröffnungsspiel am 11. Juni. Damit muss der Bundestrainer seinen finalen EM-Kader schon einen Tag vor dem ersten Testländerspiel innerhalb der Turniervorbereitung gegen Dänemark benennen.

Die DFB-Elf startet am 15. Juni in München gegen Weltmeister Frankreich ins Turnier.

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