DFB wechselt Kampka vor Werder-Spiel aus - Heft übernimmt
Kampka war im DFB-Pokal als VAR tätig
26.04.2019 | 23:01 Uhr
Der strittige Elfmeter im DFB-Pokal-Halbfinale zwischen dem FC Bayern und Werder Bremen sorgt immer noch für Diskussionbedarf. Nachdem der DFB einen Fehler eingestand, tauscht man nun den betroffenen VAR aus.
Nach den Querelen um den umstrittenen Elfmeterpfiff im DFB-Pokalhalbfinale gegen Bayern München (2:3) kommt es für Bundesligist Werder Bremen nicht zu einem schnellen Aufeinandertreffen mit Robert Kampka.
Der Arzt aus Görlitz, bei der Partie am vergangenen Mittwoch Videoassistent, wird im Bremer Ligaspiel am Samstag bei Fortuna Düsseldorf (ab 14 Uhr LIVE in der Original Sky Konferenz auf Sky Sport Bundesliga 1 HD) als Vierter Offizieller kurzfristig durch Florian Heft (Neuenkirchen) ersetzt. Dies teilten Werder und Düsseldorf am Freitagvormittag via Twitter mit. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) war für eine Stellungnahme zu den Gründen des Wechsels zunächst nicht zu erreichen.
Baumann: "Es ist im Sinne aller Beteiligten"
Werder-Geschäftsführer Frank Baumann erklärte bei einer Pressekonferenz am Freitagmittag: "Es ist im Sinne aller Beteiligten, dort jetzt nichts an Diskussionen und Aufmerksamkeit aufkommen zu lassen, die dort entstehen können und mit dem Spiel nichts zu tun haben. Es ist eine sehr kluge Entscheidung des DFB. Wir werden uns auf unser Spiel konzentrieren." Schiedsrichter-Entscheidungen könne man als Verein "sowieso nicht beeinflussen, deswegen sollte es für uns kein Thema sein", so Baumann weiter.
Kruse bezeichnet Pfiff als "lächerlich"
Siebert hatte sich die Szene, bei der Bayerns Kingsley Coman wenige Minuten vor Schluss durch einen leichten Schubser von Theodor Gebre Selassie im Strafraum zu Fall gekommen war, nicht selbst angeschaut. Drees hätte sich ein On-Field-Review gewünscht.
Der Elfmeter, den Robert Lewandowski zum Finaleinzug der Bayern verwandelte, hatte hitzige Diskussionen ausgelöst. Bremens Kapitän Max Kruse bezeichnete den Pfiff als "lächerlich". Laut Drees habe es Aspekte gegeben, "die auf fachlicher Ebene gegen einen Strafstoß sprechen", allerdings auch einen Aspekt, "der für ein strafstoßwürdiges Vergehen spricht".