Entscheidung gefallen! Nagelsmann tritt als Bundestrainer zurück
Nur vier Tage nach dem WM-Debakel steht es nun fest: Julian Nagelsmann ist nicht mehr Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Der Trainer wird nach Informationen von Sky Sport von seinem Amt zurücktreten.
03.07.2026 | 07:15 Uhr
Nach einer tiefgründigen Analyse des vorzeitigen WM-Ausscheidens ist nun klar, dass der DFB und Nagelsmann getrennte Wege gehen. Nagelsmann wurde ein Rücktritt nach einem dreieinhalbstündige Treffen am Donnerstag von der DFB-Spitze nahegelegt.
"Wir können und wollen nach einem derartigen Tiefschlag mit Blick auf die anstehenden Aufgaben nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", sagte Präsident Bernd Neuendorf in einer DFB-Mitteilung rund 16 Stunden nach dem blamablen 3:4 i.E. im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. In einer anschließenden tiefgründigen Analyse wurde das WM-Fiasko aufgearbeitet - mit dem Ergebnis: Julian Nagelsmann tritt von seinem Amt zurück. Die offizielle Verkündung der Entscheidung des 38-Jährigen wird zeitnah erfolgen.
Sportdirektor Rudi Völler betonte kurz nach dem Ausscheiden noch, dass Nagelsmann ein "Top-Trainer" sei. Doch auch das rettete den Coach, der selbst einen Rücktritt ausgeschlossen hatte, nicht mehr. Der Vertrag lief ursprünglich noch bis zur EM 2028 und war mit bis zu acht Millionen Euro pro Jahr dotiert. Nun tritt Nagelsmann auf Anraten der DFB-Spitze doch selbst zurück und kommt einer Entlassung damit zuvor. Nach Informationen von Sky Sport keine einfache Entscheidung für den Coach, den der Rücktritt traurig zurückließ.
Klopp steht als Nachfolger bereit
Wie geht es nun weiter beim DFB? Ein Nachfolger von Nagelsmann wurde nicht direkt präsentiert. Doch mit Jürgen Klopp kursiert nicht erst seit seiner "Noch"-Aussage in Bezug auf Nagelsmann ein klangvoller Name rund um den Deutschen Fußball-Bund.
Nach Sky Sport Informationen ist Klopp die klare Wunschlösung des DFB. Gespräche zur Nagelsmann-Nachfolge mit dem Ex-Liverpool-Trainer werden zeitnah starten. Wie Sky Sport bereits zuvor enthüllte, besäße Klopp eine Exit-Klausel in seinem Vertrag bei Red Bull für einen Job beim DFB, die er bei seinem Antritt dort mündlich vereinbart hatte.
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