EURO 2020 News: Gewinner und Verlierer des DFB-Teams

Gewinner & Verlierer im DFB-Team: Bayern-Duo schwächelt

Thomas Müller, Ilkay Gündogan, Robin Gosens und Serge Gnabry freuen sich über ein Tor.
Image: Thomas Müller, Ilkay Gündogan, Robin Gosens und Serge Gnabry freuen sich über ein Tor.  © Imago

Niederlage gegen Frankreich, Sieg gegen Portugal, mühevolles und glückliches Unentschieden gegen Ungarn. Das DFB-Team hat in der Gruppenphase Licht und Schatten gezeigt. Gosens überragte gegen Portugal, Sane war der Buhmann gegen Ungarn. Sky Sport zeigt Gewinner und Verlierer der EM-Vorrunde.

Nach seiner Gala gegen Portugal wurde Robin Gosens von den Zuschauern in der Münchner Arena gefeiert, doch beim Remis gegen Ungarn wurde der Überflieger zurück auf den Boden geholt.

Gab es einen Spieler, der durchweg überzeugt hat? Wer hat seine Chance genutzt? Wer konnte sich noch nicht auszeichnen? Wer hinkt den Erwartungen hinterher? Und wer hat komplett enttäuscht?

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  1. Thomas Müller und die deutsche Nationalmannschaft können optimistisch in das Duell gegen Portugal gehen.
    Image: GEWINNER: Thomas Müller. Nach seiner Rückkehr aus dem "Exil", in das Jogi Löw ihn verbannt hatte, füllt der Münchner seine Führungsrolle aus, vor allem gegen Portugal war er Lenker und Antreiber. Gegen Ungarn lief vor seiner Einwechslung nichts. © Imago
  2. Platz 11: Mats Hummels (27,9 km/h)
    Image: GEWINNER: Mats Hummels. Der zweite Rückkehrer. Den Dortmunder traf bei seinem Eigentor gegen Frankreich keine Schuld. Organisierte die Defensive und schaltete sich gefährlich in die Offensive ein, wie bei seinem Lattenkopfball gegen Ungarn. © DPA pa
  3. Deutlicher Fingerzeig! Robin Gosens brilliert bei der EM.
    Image: GEWINNER: Robin Gosens schaffte mit seiner herausragenden Leistung beim 4:2 gegen Portugal den Durchbruch. Im Dreierketten-System kann er seine Stärken ausspielen. Gegen defensive Ungarn lief es nicht. Die Frage lautet: Kann er auch Viererkette? © Imago
  4. Kai Havertz präsentierte sich gegen Portugal in Gala-Form und ließ alle Kritiker verstummen.
    Image: GEWINNER: Kai Havertz stand in allen drei Gruppenspielen in der Startelf. Chelseas Champions-League-Held bedankte sich für Löws Vertrauen mit Toren gegen Portugal und Ungarn. © DPA pa
  5. Leon Goretzka ist ''überglücklich'' über den Einzug ins Achtelfinale.
    Image: GEWINNER: Leon Goretzka hatte nach seiner Verletzung noch Rückstand und kam gegen Frankreich nicht zum Einsatz, gegen Portugal kam er rein, gegen Ungarn hatte er seinen großen Auftritt mit Tor und Herz-Jubel. Steht er gegen England in der Startelf? © Imago
  6. Jüngster Spieler Deutschland: Jamal Musiala. 18 Jahre (26. Februar 2003)
    Image: GEWINNER: Jamal Musiala feierte gegen Ungarn sein Debüt bei der EURO - und das als jüngster deutscher Spieler der EM-Geschichte. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung leitete er das 2:2 ein. Gegen England könnte er wieder der X-Faktor sein. © Imago
  7. -
    Image: GEWINNER: Antonio Rüdiger kann zufrieden sein. Dreimal stand der Chelsea-Profi in der Startelf. Das hatte ihm nicht jeder zugetraut. Abgesehen vom Zuordnungsfehler vor dem 0:1 der Franzosen lieferte der Ex-Stuttgarter solide Leistungen ab. © DPA pa
  8. Platz 1: Matthias Ginter (30,8 km/h)
    Image: GEWINNER: Matthias Ginter stand ebenfalls in jedem Gruppenspiel in der Anfangsformation und verpasste nur zehn Minuten. Der Weltmeister von 2014 ist nach zwei WM- Turnieren und einer EM ohne Einsatz endlich in der Stammelf angekommen. © DPA pa
  9. Platz 8: Kevin Volland (29,2 km/h)
    Image: GEWINNER: Kevin Volland wurde zwar nur zweimal eingewechselt und hatte nur zehn Minuten Einsatzzeit, doch alles das ist für den 28-Jährigen ein Erfolg. Sein letztes Länderspiel vor seinem Comeback beim Test gegen Dänemark hatte er 2011 bestritten. © DPA pa
  10. manuel neuer
adam szalai
    Image: KEIN GEWINNER ist Manuel Neuer. Der weltbeste Torwart konnte sich bei der EURO bisher nicht auszeichnen, wie überhaupt das Gesamte Turnier nicht im Zeichen der Keeper steht. Gegen England wird seine Klasse gebraucht.  © Imago
  11. Platz 1: Serge Gnabry (30,8 km/h)
    Image: Auch von Serge Gnabry war bisher bei dieser EM noch nicht wirklich viel zu sehen. Was allerdings auch am, bis auf das Spiel gegen Portugal, bisher dürftigem deutschen Offensivspiel liegt. Vielleicht dreht der ehemalige England-Profi am Dienstag auf? © DPA pa
  12. -
    Image: Toni Kroos beeindruckte im Auftaktspiel gegen Frankreich mit Zweikampfqualitäten, die man sonst vom Mittelfeld-Strategen so nicht sieht. Gegen Portugal unauffälliger, gegen Ungarn leider wieder mehr der Querpass-Toni. © DPA pa
  13. ILKAY GÜNDOGAN: NOTE:
    Image: Ilkay Gündogans Auftritte in den drei Gruppenspielen waren eher unauffälliger Natur. Anders als bei Manchester City hat er bei Löw wesentlich defensivere Aufgaben. Gündogan hat daher nur eine ''Teilschuld''. Goretzka könnte ihm den Rang ablaufen. © Imago
  14. Platz 13: Emre Can (27 km/h)
    Image: VERLIERER: Emre Can ist einer der Allrounder in der Defensive, für einen festen Platz reicht es nicht. Zwei Kurzeinsätzen als Innenverteidiger stehen für den Dortmunder zu Buche. Auch im Mittelfeld und als Außenverteidiger hat er andere vor sich. © DPA pa
  15. NIKLAS SÜLE:
    Image: VERLIERER: Niklas Süle geht es ähnlich wie Can. Wenn alle anderen fit sind, sitzt er normalerweise auf der Bank. Nur 17 Minuten gegen Portugals stehen für den Bayern-Profi zu Buche.  © Imago
  16. Platz 10: Marcel Halstenberg (28,8 km/h)
    Image: VERLIERER: Marcel Halstenberg galt bei vielen Experten als Favorit auf den Posten des Linksverteidigers. Doch Löw entschied sich für die Dreierkette und der Leipziger hatte das Nachsehen gegenüber Gosens, für den er nur gegen Portugal reinkam. © DPA pa
  17. Platz 12: Timo Werner (27,2 km/h)
    Image: VERLIERER: Timo Werner war Stammspieler bei der WM 2018, gewann mit Chelsea die Champions League und galt als Hoffnungsträger für die EURO. Doch der 25-Jährige kam nur auf Kurzeinsätze gegen Frankreich und Ungarn. Gegen Portugal fehlte er im Kader. © DPA pa
  18. Sane konnte im Spiel gegen Ungarn nicht die nötigen Impulse setzen.
    Image: VERLIERER: Leroy Sane galt als Hoffnungsträger, doch dann kam die Ernüchterung: Gegen Frankreich durfte er nur 16, gegen Portugal nur drei Minute spielen. Als Müller-Ersatz gegen Ungarn konnte er über 90 Minuten Löws Vertrauen nicht zurückzahlen.

STIMMT AB!

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