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Philipp Max: Das Gesicht des Augsburger Aufschwungs

16.02.2020 | 11:30 Uhr

Philipp Max wollte den FC Augsburg im Sommer unbedingt verlassen - inzwischen ist er neben Florian Niederlechner das Gesicht des Aufschwungs beim Fußball-Bundesligisten. Mit zwei Treffern und einer Vorlage beim 3:0 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf spielte sich der 26-Jährige erneut in den Blickpunkt. Auf eine Einladung von Bundestrainer Joachim Löw für die Nationalmannschaft wartet Max aber bisher vergeblich.

"Wenn er so weitermacht, hätte er sich das verdient", sagte Topvorbereiter Niederlechner. "Philipp ist der beste deutsche Linksverteidiger, das ist klar. Ich glaube, dass er auch in der Nationalmannschaft spielen muss", ergänzte Tin Jedvaj. Max selbst wollte das leidige Thema nicht kommentieren.

Dabei hätte er wie schon in der Saison 2017/18 (zwei Tore, 13 Assists) genügend Argumente, um für sich zu werben. Sechs Tore und vier Vorlagen hat Max in seiner aktuellen Saisonbilanz stehen - so gut war der Antreiber und Standardschütze zu diesem Zeitpunkt noch nie.

Dabei hatte der Sohn des früheren Torjägers Martin Max eigentlich ins Ausland wechseln wollen. Die hohe Ablöse von rund 20 Millionen Euro schreckte mögliche Interessenten jedoch einmal mehr ab. Er könne "super" damit umgehen, sagte er nun. Ob es im Winter einen neuen Versuch gebe? "Im Fußball kann man nichts ausschließen, aber davon gehe ich mal nicht aus."

Vielmehr konzentriere er sich auf die Gegenwart - und die sieht für Max und seinen FCA nach schwachem Saisonstart vor dem Vorrundenabschluss am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Spitzenreiter RB Leipzig rosig aus. Die Schwaben sind mit 16 Punkten aus den letzten sechs Spielen die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga. "Wenn's läuft, dann läuft's", betonte Max. Das gilt für ihn und den FCA.

SID tn sr ak

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