FC Barcelona nimmt 105 Millionen Euro Schulden auf: Neue Anleihe belastet Klub bis 2036

FC Barcelona hat sich über eine Anleihe 105 Millionen Euro am Kapitalmarkt beschafft. Der Klub von Trainer Hansi Flick muss das Geld bis Oktober 2036 zu einem Zinssatz von 5,14 Prozent zurückzahlen.

Der FC Barcelona baut neue Verbindlichkeiten auf.
Image: Der FC Barcelona baut neue Verbindlichkeiten auf.  © Imago

Die neue Finanzierung erhöht den Schuldenberg des FC Barcelona. Trotz hoher Verbindlichkeiten verfolgen die Katalanen weiterhin ambitionierte Transfer-Pläne.

Der spanische Meister FC Barcelona hat erneut frisches Kapital aufgenommen. Wie der Verein am Freitag mitteilte, wurden Anleihen im Wert von 105 Millionen Euro ausgegeben und erfolgreich am Kapitalmarkt platziert.

Nach Angaben des Klubs fand sich innerhalb von zwei Stunden eine ausgewählte Gruppe von US-Investoren. Zu den Käufern zählen Versicherungen, Investmentfonds und Pensionskassen. Das Angebot war laut Barcelona um mehr als 200 Prozent überzeichnet.

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Barca muss bis 2036 zurückzahlen

Für die Finanzierung zahlt der FC Barcelona einen jährlichen Zinssatz von 5,14 Prozent. Die Laufzeit endet im Oktober 2036. Einschließlich der Zinszahlungen summiert sich die Belastung auf rund 159 Millionen Euro.

Der Verein bewertet die Platzierung positiv. In einer Mitteilung sprach Barcelona von einem Vertrauensbeweis der internationalen Finanzmärkte in die wirtschaftliche Strategie und die Zukunft des Klubs.

Die Maßnahme erfolgt trotz weiterhin hoher Verbindlichkeiten. Laut dem Jahresabschluss für die Saison 2024/25 lag die Gesamtverschuldung des FC Barcelona zuletzt bei 469 Millionen Euro. Immerhin konnten die Katalanen ihre Schulden im Vergleich zu früheren Jahren reduzieren.

Ungeachtet der finanziellen Herausforderungen bleibt Barcelona auf dem Transfermarkt aktiv. Für die kommende Saison wurde bereits der englische Nationalspieler Anthony Gordon von Newcastle United verpflichtet. Zudem gilt Julian Alvarez als Wunschkandidat der Verantwortlichen um Präsident Joan Laporta.

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