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FC Bayern: Laimer-Wechsel und mögliche Kader-Konsequenzen

Laimer vor Bayern-Wechsel: Das wären die Folgen

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Konrad Laimer von RB Leipzig steht vor einem Wechsel zum FC Bayern im Sommer.

Konrad Laimer steht nach Sky Informationen vor einem Transfer zum FC Bayern. Welche Auswirkungen hat der bevorstehende Deal auf den Kader des Rekordmeisters?

Bereits im Sommer 2021 war Laimer ein Thema an der Säbener Straße. Damals holten die Bayern jedoch Marcel Sabitzer aus Leipzig. In diesem Sommer wollte ihn Sportvorstand Hasan Salihamidzic im Auftrag von Trainer Julian Nagelsmann dann erneut unbedingt verpflichten. Ein Wechsel scheiterte aber an den Ablöseforderungen der Leipziger.

Im kommenden Sommer soll Laimer nun ablösefrei an die Isar wechseln. Salihamidzic blieb hinter den Kulissen hartnäckig und überzeugte den Österreicher im Zusammenspiel mit Nagelsmann im dritten Anlauf vom Schritt nach München.

Zwischen Laimer und den Bayern gibt es eine mündliche Einigung, den Medizincheck hat der 25-Jährige aber noch nicht absolviert. Ab dem 1. Januar 2023 könnte er seinen Vertrag in München unterschreiben. Im Raum steht eine Vertragslaufzeit bis mindestens 2027.

Zum Transfer Update: Alle Wechsel, alle Gerüchte
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Überangebot im Bayern-Mittelfeld

Mit dem zentralen Mittelfeldspieler wollen sich die Bayern eine Balleroberungsmaschine in den Kader holen. Die Verantwortlichen schätzen die Mentalität des 24-maligen österreichischen Nationalspielers (zwei Tore), planen mit ihm im Zentrum und optional auf der rechten Außenbahn.

Im Zentrum, Laimers angestammten Terrain, stehen allerdings mit Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Marcel Sabitzer und Ryan Gravenberch bereits vier ambitionierte Mittelfeldspieler zur Verfügung.

Gravenberch hat in der laufenden Bundesligasaison bislang erst 177 Spielminuten gesammelt. Der 20-Jährige hatte vor einigen Wochen schon einmal seinen Unmut geäußert und verpasste zuletzt auch noch den Sprung in den niederländischen WM-Kader.

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Sky Info: Sabitzer muss um Platz zittern

Nach Sky Informationen steht der ehemalige Kicker von Ajax Amsterdam allerdings nicht zur Debatte. Gravenberch soll beim FC Bayern in den nächsten zwei Jahren zum Stammspieler aufgebaut werden. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters sind überzeugt vom großen Talent des Niederländers.

Sky weiß: Es ist Marcel Sabitzer, der dem Laimer-Transfer zum Opfer fallen würde und um seinen Platz im Kader zittern muss. Sabitzer hat zwar in dieser Saison insbesondere zu Beginn überzeugen können, verlor seinen Stammplatz aber wieder an den zuvor verletzten Goretzka.

Schon im vergangenen Sommer war über einen Abschied des Laimer-Landsmanns diskutiert worden. Sabitzer hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis 2025.

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Vorgriff auf möglichen Pavard-Abgang?

Die Münchner planen mit Laimer nicht nur im Zentrum, sondern auch auf der rechten Außenbahn. Seit seinem Wechsel in die Bundesliga im Jahr 2017 lief Laimer insgesamt neun Mal im rechten Mittelfeld auf. Auf der Position des Rechtsverteidigers kam der Mann aus Salzburg 16 Mal zum Einsatz, letztmals vor über zwei Jahren.

Der Laimer-Wechsel könnte auch ein Vorgriff auf den möglichen Abgang von Benjamin Pavard im kommenden Sommer sein. Der französische Nationalspieler hatte zuletzt mehrfach mit einem Wechsel kokettiert:

"Ich bin nicht dagegen, ein neues Projekt zu entdecken. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit. Warum nicht ein neues Land, eine neue Kultur entdecken?", sagte Pavard der französischen Sportzeitung L'Equipe. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2024.

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Sky Reporter Florian Plettenberg hat Bayerns Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn zum exklusiven Interview getroffen und mit ihm ua. die Chancen des DFB-Teams bei der WM, Bayerns Transferphilosophie, Nagelsmann, Kane & Katar.

Laimer verpasste 15 Saisonspiele

Im großen Sky Interview bezog nun Oliver Kahn Stellung zu den pikanten Aussagen des 26-Jährigen: "Bei uns kann keiner seinen Abgang mit Aussagen einleiten, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Das gibt es bei uns nicht", machte der Vorstandschef klar: "Benjamin weiß, was er am FC Bayern hat. Wir wissen auch, was wir an ihm haben. Wir können die Emotionen der Spieler, die mal hoch und mal runter gehen, einordnen und managen."

Sollte Pavard die Münchner verlassen, wäre Noussair Mazraoui die erste Alternative rechts hinten. Laimer stünde dann als Backup bereit.

In der laufenden Saison kommt Laimer bisher allerdings auf nur zehn Pflichtspiele (ein Assist). Aufgrund eines Syndesmosebandrisses verpasste er 15 Partien. In der Rückrunde will er in Leipzig nochmal voll durchstarten - um im nächsten Sommer um einen Platz beim Rekordmeister zu kämpfen.

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