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FC Schalke: Neuzugang Michael Gregoritsch im Interview

Gregoritsch: "Wenn Schalke anruft, muss man ja sagen!"

Lars Pricken

09.01.2020 | 12:19 Uhr

2:11
Schalkes Leihspieler Michael Gregoritsch spricht über seine ersten Tage bei Königsblau und äußert sich zur ausgebliebenen Kaufoption (Dauer: 2:11 Min.).

Augsburg-Leihgabe Michael Gregoritsch hat seinen Wechsel zu Schalke 04 erklärt und sich zu der nicht vorhandenen Kaufoption geäußert.

"Ich hatte vom ersten Moment an ein gutes Gefühl", schwärmt der Österreicher. Nachdem der Stürmer wegen geringer Einsatzzeiten seinen Unmut öffentlich äußerte, fiel er in Augsburg in Ungnade. Eine dankbare Situation für den FC Schalke, der händeringend nach Verstärkung im Angriff gesucht hatte. Das Interesse der S04-Funktionäre kam schnell und schien Gregoritsch von der ersten Sekunde an zu überzeugen.

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Gregoritsch hat kein Problem mit Konkurrenzkampf

Für den 25-Jährigen kam eine andere Station scheinbar nicht in Frage: "Wenn Schalke anruft, muss man ja sagen. Dann waren auch noch die Gespräche mit dem Trainer und dem Sportvorstand so gut, dass man da wirklich nicht nein sagen konnte". Im Sturm muss sich der österreichische Nationalspieler nun unter anderem gegen Kumpel Guido Burgstaller durchsetzen.

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Angst vor dem Konkurrenzkampf hat Gregoritsch keine. Auch die Freundschaft der zwei Stürmer soll nicht darunter leiden. "Natürlich: Der Konkurrenzkampf ist riesig hier, aber das ist ein normaler Prozess bei einem großen Verein. Wir unterstützen uns aber auch gegenseitig", erklärt die FCA-Leihgabe, die sich darüber freut, mit Alessandro Schöpf und Burgstaller zwei Landsmänner im Team zu haben: "Das ist super. Wenn ein bisschen Dialekt drin ist, ist das immer gut."

Fehlende Kaufoption für Gregoritsch "nicht wichtig"

Wie lange die drei Mannschaftskollegen bleiben, ist derzeit noch offen. Bei dem Deal mit Liga-Konkurrent Augsburg haben sich die Gelsenkirchener keine Kaufoption gesichert. Die Zügel für einen fixen Transfer im Sommer liegen damit wieder bei den bayrischen Schwaben.

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"Das ist nicht wichtig", meint Gregoritsch, der sich in den ersten Tagen sehr schnell in das Team integriert hat. "Wenn ich gut spiele, werden wir auch so eine Lösung finden. Wenn ich schlecht spiele, brauchen wir keine Kaufoption", erläutert der Offensivmann grinsend. Eine Garantie für gute Leistungen gibt es nicht. Dennoch will Gregoritsch die Mannschaft weiter nach vorne bringen: "Ich hoffe, ich kann mit Einsatzbereitschaft und Toren weiterhelfen."

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