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Formel 1 News: Ernste Themen bieten Hamilton Kraft – Mick sucht Rat beim Briten

Ernste Themen sind Hamiltons Antrieb – Mick sucht Rat beim Briten

Lewis Hamilton setzt sich mit einer Botschaft immer wieder für die getötete Breonna Taylor ein.
Image: Lewis Hamilton setzt sich mit einer Botschaft immer wieder für die getötete Breonna Taylor ein.  © Imago

Lewis Hamilton zieht seine Kraft für die Formel-1-Rennen mittlerweile aus gesellschaftlichen Themen außerhalb des Rennsports, die ihm am Herzen liegen. Diese Gedanken hofft er, an die jüngeren Fahrer weitergeben zu können.

Die spektakuläre Saison, die Lewis Hamilton den Formel-1-Fans bot, lag unter anderem in den vielfältigen Themen abseits der Strecke begründet, mit denen sich Lewis Hamilton beschäftigt. Diversität, der Kampf gegen Rassismus, Menschenrechte oder Klimaschutz sind der "neue Antrieb" für Hamilton, um in der Formel 1 Leistung zu bringen, wie der Mercedes-Pilot in einem Sky Interview gegen Ende der Saison verriet. Diese Erfahrungen möchte er an junge Piloten, wie Mick Schumacher weitergeben. "Dieses Jahr habe ich nicht aus vergangenen Erfahrungen geschöpft, sondern aus der Energie, diese positive Arbeit zu leisten."

Gibt Hamiltons Leben einen "echten Sinn"

Hamilton spielt unter anderem darauf an, dass er sich für die getötete Breonna Taylor eingesetzt hat und immer wieder auf den Rassismus in der Gesellschaft hinweist. "Auf das Podium zu kommen, damit ich Breonna diese Stimme geben kann, war ein großer Antrieb für mich." Schon 2020 stand Hamilton mit einem Shirt und dem Aufdruck "Arrest the cops who killed Breonna Taylor" (deutsch: "Verhaftet die Polizisten, die Breonna Taylor getötet haben") in Italien auf dem Podium.

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Die Arbeit abseits der Strecke gebe seinem Leben einen "echten Sinn", erklärte Hamilton. "Hilft es mir bei den Rennen? Ich denke schon, ja. Es ist mein neuer Antrieb." Seit ein paar Jahren setzt der siebenfache Weltmeister sich für die Unterstützung Benachteiligter ein und hofft, dass einige seiner Fahrerkollegen es ihm gleichtun. Bisher gibt es da scheinbar Nachholbedarf: "Aus meiner Erfahrung gibt es Befürchtungen wie 'mein Team will nicht, dass ich das sage' oder 'ich kann mich nicht äußern, weil das Team das nicht mag' oder 'die Sponsoren werden das nicht mögen'", so Hamilton.

Schumacher geht auf Hamilton zu

Die beiden deutschen Fahrer, Sebastian Vettel und Mick Schumacher, nimmt er dort aber heraus: "Es ist großartig zu sehen, dass Seb wirklich aus sich herausgeht. Als zwei der älteren Fahrer hoffe ich, dass das einige der jüngeren Fahrer ermutigt."

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Schumacher käme sogar direkt auf ihn zu und frage ihn zu diesen Themen um Rat: "Ich spreche mit Mick, der so ein toller Kerl ist und manchmal zu mir kommt und sagt: 'Ich weiß nicht alles, kannst du mich irgendwie aufklären?'"

Auch McLarens Lando Norris sei jemand, der aktiv auf Hamilton zugehe, weswegen der Brite auch "stolz auf die nächste Generation" sei. "Aber wir können sie immer noch dazu ermutigen, sich mehr zu engagieren", fordert Hamilton.

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