Frank Schmidt spricht über Abschied aus Heidenheim

Schon an diesem Samstag könnte der 1. FC Heidenheim als erster Bundesliga-Absteiger feststehen. Und in einem Jahr könnte sogar eine ganz besondere Ära enden.

Frank Schmidt (l.) umarmt Freiburgs Trainer Julian Schuster.
Image: Frank Schmidt (l.) umarmt Freiburgs Trainer Julian Schuster.  © Imago

Nach fast 19 Jahren als Fußballtrainer des 1. FC Heidenheim hat Frank Schmidt zum ersten Mal seinen Abschied nach dem Vertragsende 2027 in Aussicht gestellt.

"Ich werde bald in meiner 20. Saison am Stück beim FCH sein, was mein mutmaßlich letztes Jahr als Trainer in Heidenheim ist", sagte der 52-Jährige dem Hamburger Abendblatt vor dem Bundesliga-Kellerduell mit dem FC St. Pauli an diesem Samstag (15:30 Uhr live auf Sky Bundesliga).

"In der Vergangenheit habe ich meinen Vertrag immer frühzeitig langfristig verlängert. So habe ich mich jetzt aber nicht gefühlt", sagte Schmidt weiter. "Es wäre nicht fair von mir gewesen, das Angebot anzunehmen und mir persönlich Sicherheit zu verschaffen."

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Rücktritt in diesem Sommer kein Thema

Der Tabellenletzte Heidenheim würde im Falle einer Niederlage gegen den Tabellen-16. St. Pauli als erster Absteiger dieser Bundesliga-Saison feststehen. Ein vorzeitiger Abschied schon in diesem Sommer kommt aber weder für Schmidt noch für die Vereinsführung infrage.

"Natürlich habe ich auch mal darüber nachgedacht, aufzuhören. Wenn die sportlichen Ergebnisse fehlen, wäre es komisch, sich nicht selbst zu hinterfragen", sagte der Langzeit-Coach.

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Schmidt bleibt erfolgshungrig

"Wenn die Unterstützung aber vorhanden ist, bin ich keiner, der wegläuft. Weder im Erfolgsfall - was ich hätte tun können, um den nächsten Schritt zu gehen - noch in der aktuellen Situation", führte Schmidt aus. "Ich habe den Antrieb, kommende Saison in meinem 20. und letzten Vertragsjahr etwas Gutes zu schaffen - was auch immer das dann sein mag."

dpa

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