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Fußball News: Bundesgericht erlaubt Copa America in Brasilien

Oberstes Bundesgericht erlaubt Copa America in Brasilien

SID

11.06.2021 | 00:01 Uhr

Die Copa America darf laut oberstem Bundesgericht in Brasilien stattfinden.
Image: Die Copa America darf laut oberstem Bundesgericht in Brasilien stattfinden. © Imago

Grünes Licht für die Copa America: Die umstrittene Verlegung des südamerikanischen Fußball-Kontinentalturniers nach Brasilien hat auch vor dem Obersten Bundesgericht des Landes Bestand.

Am Donnerstag entschieden die Richter in einer kurzfristig anberaumten virtuellen Sitzung über Eilanträge von Oppositions-Abgeordneten gegen die Austragung am Zuckerhut. Schon am späten Donnerstagabend deutscher Zeit hatten sechs der elf Richter die Einwände abgewiesen. Die Entscheidung war damit gefallen, ab Sonntag soll an vier Standorten in Brasilien gespielt werden.

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Die Kläger wollten die Entscheidung des Staatspräsidenten Jair Bolsonaro doch noch rückgängig machen, der einer kurzfristigen Verlegung des Turniers aus Kolumbien und Argentinien zugestimmt hatte. Die Abgeordneten sehen in der Copa ein inakzeptables Gesundheitsrisiko für das von der Corona-Pandemie gebeutelte Brasilien.

Politik verantwortlich dafür "Copavirus" zu verhindern

Einige Richter knüpften ihre Entscheidung nun allerdings an zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Es liege in der Verantwortung der Politik, dass die nötigen Vorschriften eingeführt und eingehalten werden, "um ein 'Copavirus' mit neuen Infektionen und dem Auftreten neuer Varianten zu verhindern", schrieb etwa Richterin Carmen Lucia.

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Kolumbien hatte das Zehn-Nationen-Turnier wegen anhaltender, gewaltsamer Proteste gegen die Regierung abgegeben, Argentinien wegen der anhaltenden Coronakrise. In Brasilien stieß die schnelle Entscheidung für ein Einspringen auf breite Kritik, auch aus der Nationalmannschaft. So machten Neymar und Co. gemeinschaftlich ihrem Unmut Luft, sahen von einem Boykott aber ab. "Wir sind gegen die Veranstaltung der Copa America, sagen aber nie Nein zur brasilianischen Selecao", hieß es in dem Statement.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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