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Fußballfans in Stadien? DFL in Gesprächen mit Gesundheitsministerium

Fußballfans in Stadien? DFL in Gesprächen mit Gesundheitsministerium

Sport-Informations-Dienst (SID)

10.07.2020 | 14:58 Uhr

Volksparkstadion
Image: Dürfen in der kommenden Saison wieder Fans ins Stadien? © Imago

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) arbeitet gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) an Details für die Rückkehr der Fußballfans in die Stadien der Bundesliga und 2. Liga.

Wie die DFL am Freitag mitteilte, gebe es derzeit Gespräche, "um Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine mögliche Wiederzulassung von Besuchern" zu erörtern.

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Das Ministerium habe dabei ausgeführt, "dass die konsequente Einhaltung höchster Infektionsschutzstandards Grundvoraussetzung" dafür sei, um Fußballspiele mit Publikum wieder zu ermöglichen. Laut Mitteilung sind die lokalen Konzepte der Klubs für eine (Teil-)-Zulassung von Zuschauern entscheidend. Diese müssten "von den zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort freigegeben werden".

DFL liefert "Leitfaden als Orientierung für die Grundstruktur"

Die DFL werde als Unterstützung für die Bundesligisten einen "Leitfaden als Orientierung für die Grundstruktur der zu erstellenden lokalen Konzepte weiter ausarbeiten". Die einzelnen Konzepte müssten "individuelle Voraussetzungen" wie die Stadioninfrastruktur sowie An- und Abreisewege genauso berücksichtigen wie "die jeweils geltende Verordnungslage" vor Ort.

Stadion-Namen im Wandel

  1. Eintracht Frankfurt: Das Stadion der SGE hatte bereits eine Namensänderung hinter sich. Das Waldstadion wurde 2005 in Commerzbank-Arena umbenannt.
    Image: Eintracht Frankfurt: Das Stadion der SGE hatte bereits eine Namensänderung hinter sich. Das Waldstadion wurde 2005 in Commerzbank-Arena umbenannt. Ab kommender Saison wird die Eintracht im Deutsche Bank Park spielen. © Imago
  2. Mainz 05: Die Coface Arena wurde 2016 in Opel Arena umbenannt.
    Image: Mainz 05: Die Coface Arena wurde 2016 in Opel Arena umbenannt. © Imago
  3. SC Freiburg: Das Dreisamstadion wurde 2004 in Badenova-Stadion umbenannt, 2012 in Mage Solar Stadion und heißt seit 2014 Schwarzwald-Stadion.
    Image: SC Freiburg: Das Dreisamstadion wurde 2004 in Badenova-Stadion umbenannt, 2012 in Mage Solar Stadion und heißt seit 2014 Schwarzwald-Stadion. © Imago
  4. Bayer Leverkusen: Die BayArena hieß bis 1998 Ulrich-Haberland-Stadion.
    Image: Bayer Leverkusen: Die BayArena hieß bis 1998 Ulrich-Haberland-Stadion. © Imago
  5. Fortuna Düsseldorf: Die Multifunktionsarena Düsseldorf hießt zunächst LTU arena (2004–2009), dann ESPRIT arena (2009–2018) und seit 2018 Merkur Spiel-Arena.
    Image: Fortuna Düsseldorf: Die Multifunktionsarena Düsseldorf hießt zunächst LTU arena (2004–2009), dann ESPRIT arena (2009–2018) und seit 2018 Merkur Spiel-Arena. © Imago
  6. Schalke 04: Die Arena auf Schalke heißt seit 2005 Veltins-Arena.
    Image: Schalke 04: Die Arena auf Schalke heißt seit 2005 Veltins-Arena. © Imago
  7. Köln: Das Müngersdorfer Stadion heißt seit 2004 RheinEnergieStadion.
    Image: Köln: Das Müngersdorfer Stadion heißt seit 2004 RheinEnergieStadion. © Imago
  8. FC Augsburg: Die Augsburg Arena hat drei Namensänderung hinter sich: Impuls Arena (2009–2011), SGL Arena (2011–2015) und WWK ARENA (seit 2015).
    Image: FC Augsburg: Die Augsburg Arena hat drei Namensänderung hinter sich: Impuls Arena (2009–2011), SGL Arena (2011–2015) und WWK ARENA (seit 2015). © Imago
  9. TSG Hoffenheim: Die Wirsol Rhein-Neckar-Arena wurde 2019 in PreZero Arena umbenannt
    Image: TSG Hoffenheim: Die Wirsol Rhein-Neckar-Arena wurde 2019 in PreZero Arena umbenannt © Imago
  10. Borussia Dortmund: Das Westfalenstadion trägt seit 2005 den Namen Signal Iduna Park.
    Image: Borussia Dortmund: Das Westfalenstadion trägt seit 2005 den Namen Signal Iduna Park. © Imago
  11. Werder Bremen: Das Weserstadion heißt seit 2019 Wohninvest Weserstadion.
    Image: Werder Bremen: Das Weserstadion heißt seit 2019 Wohninvest Weserstadion. © Imago
  12. SC Paderborn: Das Stadion des SCP trug bereits die Namen paragon arena (2008–2009), Energieteam Arena (2009–2012) und heute Benteler Arena.
    Image: SC Paderborn: Das Stadion des SCP trug bereits die Namen paragon arena (2008–2009), Energieteam Arena (2009–2012) und heute Benteler Arena. © Imago
  13. In der Bundesliga haben noch drei Stadien ihren ursprünglichen Namen, ohne Sponsoring: Das Berliner Olympiastadion (Hertha BSC),…
    Image: In der Bundesliga haben noch drei Stadien ihren ursprünglichen Namen, ohne Sponsoring: Das Berliner Olympiastadion (Hertha BSC),… © Imago
  14. …der Borussia-Park (Gladbach) und…
    Image: …der Borussia-Park (Gladbach) und… © Imago
  15. … die Alte Försterei (Union Berlin)
    Image: … die Alte Försterei (Union Berlin). © Imago
  16. Hamburger SV: Das Stadion des HSV hat schon einige Namensänderungen hinter sich. Aus dem Volksparkstadion wurde die AOL Arena (2001), die HSH Nordbank Arena (2007) und die Imtech Arena (2010) ehe es jetzt wieder Volksparkstadion heißt.
    Image: 2. Bundesliga Hamburger SV: Das Stadion des HSV hat schon einige Namensänderungen hinter sich. Aus dem Volksparkstadion wurde die AOL Arena (2001), die HSH Nordbank Arena (2007) und die Imtech Arena (2010), ehe es jetzt wieder Volksparkstadion heißt. © Imago
  17. VfL Osnabrück: Das Piepenbrock-Stadion an der Bremer Brücke (1995–2004) hießt zwischen 2004 und 2016 Osnatel-Arena und jetzt Bremer Brücke.
    Image: VfL Osnabrück: Das Piepenbrock-Stadion an der Bremer Brücke (1995–2004) hieß zwischen 2004 und 2016 Osnatel-Arena und jetzt Bremer Brücke. © Imago
  18. Erzgebirge Aue: Das Erzgebirgsstadion hießt zwischenzeitlich mal Sparkassen-Erzgebirgsstadion (2011–2017).
    Image: Erzgebirge Aue: Das Erzgebirgsstadion hieß zwischenzeitlich mal Sparkassen-Erzgebirgsstadion (2011–2017). © Imago
  19. Arminia Bielefeld: Die Bielefelder Alm heißt seit 2004 SchücoArena.
    Image: Arminia Bielefeld: Die Bielefelder Alm heißt seit 2004 SchücoArena. © Imago
  20. SV Darmstadt 98: Das „Bölle“ heißt seit 2014 Bölle Merck-Stadion am Böllenfalltor. Für die Bundesligasaison 2016/17 wurde das Stadion in Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor umbenannt – in Gedenken an den verstorbenen Darmstädter Fan Jonathan Heimes.
    Image: SV Darmstadt 98: Seit 2014 Bölle Merck-Stadion am Böllenfalltor. Für die Bundesligasaison 2016/17 wurde das Stadion in Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor umbenannt – in Gedenken an den verstorbenen Darmstädter Fan Jonathan Heimes. © Imago
  21. SV Sandhausen: Das Hardtwaldstadion heißt seit 2017 BWT-Stadion am Hardtwald.
    Image: SV Sandhausen: Das Hardtwaldstadion heißt seit 2017 BWT-Stadion am Hardtwald. © Imago
  22. Hannover 96: Das Niedersachsenstadion wurde zunächst in AWD Arena (2002) umbenannt und heißt seit 2013 HDI Arena.
    Image: Hannover 96: Das Niedersachsenstadion wurde zunächst in AWD Arena (2002) umbenannt und heißt seit 2013 HDI Arena. © Imago
  23. Dynamo Dresden: Das Rudolf-Harbig-Stadion hatte zwei Namens-Intermezzos: Glücksgas-Stadion (2010–2014) und DDV-Stadion (2016–2018).
    Image: Dynamo Dresden: Das Rudolf-Harbig-Stadion hatte zwei Namens-Intermezzos: Glücksgas-Stadion (2010–2014) und DDV-Stadion (2016–2018). © Imago
  24. VfB Stuttgart: Das Neckarstadion wurde zunächst in Gottlieb-Daimler-Stadion (1993–2008) und anschließend in Mercedes-Benz Arena (seit 2008).
    Image: VfB Stuttgart: Das Neckarstadion wurde zunächst in Gottlieb-Daimler-Stadion (1993 bis 2008) und anschließend in Mercedes-Benz Arena (seit 2008). © Imago
  25. VfL Bochum: Der Sportplatz an der Castroper Straße hießt zunächst Stadion an der Castroper Straße (1921–1979), dann Ruhrstadion (1979–2006) und bis 2016 Rewirpowerstadion. Nun heißt es Vonovia Ruhrstadion.
    Image: VfL Bochum: Der Sportplatz an der Castroper Straße hieß zunächst Stadion an der Castroper Straße (1921–1979), dann Ruhrstadion (1979–2006) und bis 2016 Rewirpowerstadion. Nun heißt es Vonovia Ruhrstadion. © Imago
  26. Nürnberg: Das Frankenstadion wurde 2006 in Easycredit-Stadion umbenannt und 2012 in Grundig Stadion. 2016 trug es den Namen Stadion Nürnberg und seit 2017 heißt es Max-Morlock-Stadion.
    Image: Nürnberg: Das Frankenstadion wurde 2006 in Easycredit-Stadion umbenannt und 2012 in Grundig Stadion. 2016 trug es den Namen Stadion Nürnberg und seit 2017 heißt es Max-Morlock-Stadion. © DPA pa
  27. Greuther Fürth: Der Sportplatz am Ronhofer Weg hieß zunächst Playmobil-Stadion (1997–2010), Trolli Arena (2010–2014), Stadion am Laubenweg (2014–2016) und seit 2016 Sportpark Ronhof Thomas Sommer.
    Image: Greuther Fürth: Der Sportplatz am Ronhofer Weg hieß zunächst Playmobil-Stadion (1997–2010), Trolli Arena (2010–2014), Stadion am Laubenweg (2014–2016) und seit 2016 Sportpark Ronhof Thomas Sommer. © DPA pa
  28. Jahn Regensburg: Das Stadion trug zunächst den Namen Arena Regensburg. 2015 bekam es den Namen Continental Arena. Seit Januar 2020 heißt es wieder Arena Regensburg.
    Image: Jahn Regensburg: Das Stadion trug zunächst den Namen Arena Regensburg. 2015 bekam es den Namen Continental Arena. Seit Januar 2020 heißt es wieder Arena Regensburg. © DPA pa
  29. Heidenheim: Das Albstadion hieß erst GAGFAH-Arena (2009–2010) und dann Voith-Arena.
    Image: Heidenheim: Das Albstadion hieß erst GAGFAH-Arena (2009–2010) und dann Voith-Arena. © Imago

Ob es bei einzelnen Punkten wie den Ticket-Kontingenten für Gastvereine ein einheitliches Vorgehen aller Klubs geben werde, soll vor dem Saisonstart im Rahmen einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung besprochen werden.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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