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Fußballspruch des Jahres: Das sind die Nominierten

Elf Sprüche haben es in die Vorauswahl geschafft

Sky Sport

17.09.2019 | 23:59 Uhr

"Ich hatte noch nie schon mit Anpfiff so viel Übergewicht im Mittelfeld." (Jürgen Klopp als Trainer der BVB-Allstars beim Abschiedsspiel von Roman Weidenfeller)
Image: Jürgen Klopp darf bei den Nominierten zum Fußballspruch des Jahres natürlich nicht fehlen. © Getty

Wie in jedem Jahr wird auch 2019 der Fußballspruch des Jahres gekürt. Nun stehen die elf Nominierten fest.

Dass es Reds-Coach Jürgen Klopp in die Auswahl schafft, ist keine Überraschung. Der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund ist für seine markigen Sprüche bekannt.

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Auch in diesem Jahr befindet sich Klopp in illustrer Gesellschaft. Neben ihm fielen zwei Trainerinnen sowie eine Schiedsrichterin mit Aussagen auf. Zudem unter den Nominierten: der ehemalige DFB-Trainer Horst Hrubesch und zahlreiche Fußballprofis.

Die elf Nominierten zum Fußballspruch des Jahres

  1. "Wenn das ein Schiri ist - weiß ich nicht, Digger - soll der Cornflakes zählen gehen." (Jan Löhmannsröben, ehemaliger Spieler des 1. FC Kaiserslautern beklagt sich über ein nicht gegebenes Foulspiel)
    Image: IM FINALE: ''Wenn das ein Schiri ist - weiß ich nicht, Digger - soll der Cornflakes zählen gehen.'' (Jan Löhmannsröben, ehemaliger Spieler des 1. FC Kaiserslautern beklagt sich über ein nicht gegebenes Foulspiel) © Imago
  2. "Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. Da antwortet man auf die Frage nach der Nationalität mit Schalke, Dortmund oder Bochum." (Leon Goretzka nach rassistischen Äußerungen einiger Fans beim Spiel der deutschen Mannschaft gegen Serbien in Wolfsburg)
    Image: ''Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. Da antwortet man auf die Frage nach der Nationalität mit Schalke, Dortmund oder Bochum.'' (Leon Goretzka nach rassistischen Äußerungen einiger Fans beim Spiel der deutschen Mannschaft gegen Serbien in Wolfsburg) © Getty
  3. "Ich bin Profi. Ich stelle nach Schwanzlänge auf." (Imke Wübbenhorst, erste Trainerin eines Männer-Oberligateams, auf die Frage, ob sie eine Sirene tragen werde, damit ihre Spieler noch eine Hose anziehen könnten, bevor sie in die Kabine komme)
    Image: ''Ich bin Profi. Ich stelle nach Schwanzlänge auf.'' (Imke Wübbenhorst, erste Trainerin eines Männer-Oberligateams, auf die Frage, ob sie eine Sirene tragen werde, damit ihre Spieler noch eine Hose anziehen könnten, bevor sie in die Kabine komme)  © Imago
  4. "Alle fragen immer, was der Unterschied zwischen den Mädels und den Jungs ist: Es gibt keinen." (Der ehemalige DFB-Trainer Horst Hrubesch mit Blick auf seine Arbeit als Auswahltrainer bei Frauen und Männern)
    Image: ''Alle fragen immer, was der Unterschied zwischen den Mädels und den Jungs ist: Es gibt keinen.'' (Der ehemalige DFB-Trainer Horst Hrubesch mit Blick auf seine Arbeit als Auswahltrainer bei Frauen und Männern) © Getty
  5. "Die Zustimmungsrate für das, was ich tue, ist berechenbar: Elf sind dafür, elf sind dagegen." (Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus in einem Interview des Frauenmagazins "Barbara")
    Image: WAREN NOMINIERT: ''Die Zustimmungsrate für das, was ich tue, ist berechenbar: Elf sind dafür, elf sind dagegen.'' (Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus in einem Interview des Frauenmagazins ''Barbara'')  © Getty
  6. "Luka Modric wurde also wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Das war der letzte nötige Schritt, um endlich auch Weltfußballer zu werden." (Christian Spiller, ZEIT Online)
    Image: ''Luka Modric wurde also wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Das war der letzte nötige Schritt, um endlich auch Weltfußballer zu werden.'' (Christian Spiller, ZEIT Online)  © Getty
  7. "Der Meteorit, der während der Mondfinsternis auf dem Mond eingeschlagen ist, hat wohl die Größe eines Fußballs gehabt. Wir können allerdings noch nicht abschließend bestätigen, dass es sich um den Elfmeter von Uli Hoeneß aus Belgrad gehandelt hat."
    Image: 'Der Meteorit, der während der Mondfinsternis auf dem Mond eingeschlagen ist, hat wohl die Größe eines Fußballs gehabt. Wir können allerdings noch nicht abschließend bestätigen, dass es sich um den Elfmeter von Uli Hoeneß aus Belgrad gehandelt hat.'' © Imago
  8. Den Spruch zu Hoeneß' Elfmeter tätigte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik. Der  Hauptsitz des DLR befindet sich übrigens in Köln.
    Image: Den Spruch zu Hoeneß' Elfmeter tätigte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik. Der Hauptsitz des DLR befindet sich übrigens in Köln. © DPA pa
  9. "Ich hatte noch nie schon mit Anpfiff so viel Übergewicht im Mittelfeld." (Jürgen Klopp als Trainer der BVB-Allstars beim Abschiedsspiel von Roman Weidenfeller)
    Image: ''Ich hatte noch nie schon mit Anpfiff so viel Übergewicht im Mittelfeld.'' (Jürgen Klopp als Trainer der BVB-Allstars beim Abschiedsspiel von Roman Weidenfeller) © Getty
  10. "Die Fußballlehrerinnen sind für die Jobs im Männerbereich bereit. Die Männerwelt aber noch nicht." (Frauen-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg)
    Image: ''Die Fußballlehrerinnen sind für die Jobs im Männerbereich bereit. Die Männerwelt aber noch nicht.'' (Frauen-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg)  © Getty
  11. "Das kann schon einen Schub geben. Aber ich kann ja jetzt nicht jede Woche ein Kind bekommen. Ich muss probieren, das irgendwie anders zu kompensieren." (R. Steffen nach seinem 1. BL-Tor auf die Frage, ob die Geburt seines Sohnes ihn beflügelt habe)
    Image: 'Das kann schon einen Schub geben. Aber ich kann ja jetzt nicht jede Woche ein Kind bekommen. Ich muss probieren, das irgendwie anders zu kompensieren.' (R. Steffen nach seinem 1. BL-Tor auf die Frage, ob die Geburt seines Sohnes ihn beflügelt habe)  © Getty
  12. "Es gibt ganz viele junge Spieler. Manchmal ist es wie Gassi gehen mit zehn Hunden." (Thomas Delaney über seine Aufgabe in der jungen Dortmunder Mannschaft).
    Image: ''Es gibt ganz viele junge Spieler. Manchmal ist es wie Gassi gehen mit zehn Hunden.'' (Thomas Delaney über seine Aufgabe in der jungen Dortmunder Mannschaft). © Getty

Die Jury sucht nun bis zum 15. Oktober die besten vier Zitate aus. Unter diesen wählen die Besucher der Gala zur Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises am 25. Oktober den Sieger.

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