Gegner-Schreck Martinez: "Mein Gesicht ist hässlich genug"
Bayern-Star wieder fit
Sky Sport
16.08.2018 | 11:41 Uhr
Nach dem Abgang von Arturo Vidal hat der FC Bayern München mit Sebastian Rudy und Javi Martinez noch zwei nominelle Sechser. Dabei wird der Spanier wahrscheinlich eher in die Rolle des Chilenen schlüpfen. Wie er das macht, verrät er in einem Pressetalk.
Es könnte die Chance für Javi Martinez werden. Der Mittelfeldspieler durfte zwar nicht mit zur WM, dafür konnte er sich komplett auf den FC Bayern konzentrieren. "Ich brauchte eine gute Vorbereitung. Im letzten Jahr war ich nicht so gut weil ich nicht fit war. Jetzt fühle ich mich gut", erklärt er in einem Pressetalk im Rahmen der Paulaner Fanträume. Dennoch mahnt er: "Die Saison ist lange und ich muss auf mein Knie aufpassen."
Gerade nach dem Abgang von Vidal wird der 29-Jährige öfter im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen. Hier soll er die Lücke, die Vidal hinterlässt, mit seinem kompromisslosen Zweikampfverhalten schließen und Angst und Schrecken verbreiten. Dabei vertraut er ganz auf sein Äußeres: "Ich bin hässlich genug, da muss ich kein spezielles Gesicht aufsetzen", scherzt er.
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Kovac-Training wie 15 Minuten
Im Training verlangt der neue Coach den Bayern-Stars ab. Zwei Stunden wird trainiert. Das kann Martinez aber noch toppen. In Bilbao musste der Spanier fast doppelt so lange schwitzen: "In Bilbao haben wir 3 1/2 Stunden trainiert. Es war zu viel", erklärt er.
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Image: FC Bayern: Javi Martinez - Nach dem Abgang von 'Krieger' Arturo Vidal kommt der Spanier am ehesten an die Aggressivität des Chilenen heran. © Getty -
Image: FC Schalke: Naldo - Die letzte Instanz vor Keeper Ralf Fährmann. Wer ein Tor erzielen will, muss (erst einmal) am Brasilianer vorbei. Auch aufgrund seiner Erfahrung Führungsspieler bei S04. © Getty -
Image: TSG Hoffenheim: Kevin Vogt trägt die Binde am Arm. Absolute Führungsfigur im Kraichgau, auf dem Platz kompromissloser Zweikämpfer - zudem mit guter Spieleröffnung. © Getty -
Image: Borussia Dortmund: Axel Witsel - Der Belgier soll genau der Leader im Mittelfeld werden, der dem BVB zuletzt so fehlte. © Getty -
Image: Bayer 04 Leverkusen: Charles Aranguiz - Der Chilene ist klein, zweikampf- und laufstark. Ein 'Rasenterrier' wie sein Landsmann Arturo Vidal. © Getty -
Image: RB Leipzig: Stefan Ilsanker - er kann defensiv praktisch alles spielen. Überzeugt durch mentale Stärke und kompromisslose Zweikampfführung. Der Österreicher soll die Lücke schließen, die der zu Liverpool gewechselte Naby Keita hinterlassen hat. © Getty -
Image: VfB Stuttgart: Santiago Ascacibar - 'Giftig wie Gattuso' titelte die Stuttgarter Zeitung nach seinem Debüt. Trotz seiner nur 168 Zentimeter Körpergröße schmeißt sich der Argentinier in jeden Zweikampf. Eroberte sich so schnell einen Stammplatz. © Getty -
Image: Eintracht Frankfurt: Carlos Salcedo - Der Mexikaner hatte nach der WM einige Angebote, doch der Verteidiger flog direkt nach dem Aus gegen Brasilien nach Frankfurt und traf Trainer Hütter. Vorbildlich. Zusammen mit Ante Rebic der Leader der SGE. © Getty -
Image: Borussia Mönchengladbach: Tobias Strobl - Der 28-Jährige ist extrem variabel einsetzbar und besticht durch Zweikampfstärke und gutes Kopfballspiel. © Getty -
Image: Hertha BSC: Vladimir Darida - Der Tscheche ist regelmäßig einer der laufstärksten Spieler der Liga, stopft so die Lücken im Mittelfeld und hält den Offensiven den Rücken frei. © Getty -
Image: Werder Bremen: Davy Klaassen - Der neue Rekordtransfer der Bremer soll das Spiel ankurbeln. Bringt ordentlich Härte aus der Premier League mit. © Getty -
Image: FC Augsburg: Daniel Baier - Seit 2008 bei den Fuggerstädtern. Kapitän, Kämpfer, Lautsprecher und verlängerter Arm von Trainer Manuel Baum. Ist beim FCA nicht wegzudenken. © Getty -
Image: Hannover 96: Marvin Bakalorz - Bei den Fans der Niedersachsen aufgrund seiner Kompromisslosigkeit und Körpersprache beliebt. © Getty -
Image: SC Freiburg: Christian Streich - Im Breisgau steht der aggresive Leader nicht auf, sondern neben dem Platz. Streich leidet und freut sich gemeinsam mit seiner Mannschaft wie kein anderer Trainer der Liga. Für seine klare Meinung sehr geschätzt. © Getty -
Image: VfL Wolfsburg: Maximilian Arnold - Seitdem der gebürtige Sachse 2009 von Dynamo Dresden in die Jugend des VfL wechselte, ist der Mittelfeldspieler nicht mehr aus Wolfsburg wegzudenken. Ein absoluter Führungsspieler und auch ein Mann klarer Worte. © Getty -
Image: 1.FC Nürnberg: Hanno Behrens - Der Kapitän geht beim Aufsteiger voran. In der vergangenen Saison stand er bei allen 34 Spielen auf dem Platz und erzielte 14 Tore - ein Garant für den Aufstieg und der Chef beim Club. © Getty -
Image: Fortuna Düsseldorf: Kaan Ayhan - Der ehemalige Schalker ist unter Trainer Friedhelm Funkel der klare Abwehrchef. Der 23-Jährige muss sein bisweilen aufflackerndes Temperament zügeln, das ihm schon einige Platzverweise einbrachte. © Getty
Mit Kovacs-Training ist er zufrieden: "Es sind dynamische Übungen, vergeht sehr schnell. Die zwei Stunden kommen mir so vor wie 15 Minuten."
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