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Hainer spricht über Zukunft von Müller beim FC Bayern

Hainer über Müller-Zukunft: "Ich kann mir auch vorstellen, dass ..."

Thomas Müller verspürt nach eigener Aussage noch Spaß am Fußball.
Image: Thomas Müllers Vertrag läuft 2024 aus.  © Imago

Präsident Herbert Hainer hat beim FC Bayern nach der Vertragsverlängerung mit Torwart Manuel Neuer (37) auch eine zeitnahe Einigung mit Thomas Müller (34) in Aussicht gestellt.

"Thomas weiß genau, was er am FC Bayern hat, und wir wissen, was wir an Thomas haben. Ich kann mir auch vorstellen, dass es relativ zügig gehen kann", sagte der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende am Sonntag bei Bild-TV.

Der Vertrag von Müller läuft am Saisonende aus. Der Kontrakt von Kapitän Neuer war nach dessen gelungenem Comeback nach einem komplizierten Beinbruch vor wenigen Tagen um ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2025 ausgedehnt worden. Um diese Laufzeit ginge es auch bei Müller. "Thomas ist ein absolut verdienter Spieler. Wir alle wünschen uns, dass der Thomas seine Karriere auch bei Bayern München beendet. Wir führen Gespräche mit ihm, und ich wünsche mir ganz fest, dass der Thomas Müller weiter bei uns bleibt", sagte Hainer.

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Müller kein Stammspieler mehr

Eigengewächs Müller hat seine gesamte Profi-Karriere beim deutschen Rekordmeister verbracht. Er hat gemeinsam mit Weggefährte Neuer zweimal das Triple gewonnen (2013, 2020). Der Offensivspieler ist aber anders als Neuer unter Trainer Thomas Tuchel kein gesetzter Stammspieler mehr.

Der Nationalspieler hatte angekündigt, seine Spieler-Karriere auf jeden über den kommenden Sommer hinaus fortsetzen zu wollen. Er könnte am Saisonende ablösefrei wechseln. Hainer sagte darauf angesprochen, dass er Müller "natürlich nicht gerne" im Trikot eines anderen Vereins sehen wolle. "Aber das wird auch nicht passieren, davon bin ich überzeugt", sagte der Präsident. Wunsch des Vereins sei es vielmehr, "eine Ikone" wie Müller auch über die Profi-Karriere hinaus in irgendeiner Funktion an den Klub zu binden.

Hainer äußerte sich außerdem mit Blick auf die bevorstehende Wintertransfer-Periode zurückhaltend zu möglichen Aktivitäten. Tuchel sieht vor allem Handlungsbedarf im Defensivbereich. Den aktuellen Kader des Rekordmeisters hatte er mehrfach als quantitativ eng bezeichnet.

"Wir gucken immer, wie wir unseren Kader weiter verstärken könnten. Das haben wir in ausreichendem Maße auch in der Sommer-Transferperiode gemacht. Natürlich guckt unsere sportliche Leitung auch, ob es im Winter Sinn macht, noch jemanden zu holen", sagte Hainer und ergänzte: "Dass wir uns im defensiven Bereich umschauen, ist kein großes Rätsel."

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Bayern schaut bei Winter-Transfers auf Defensivbereich

Ausreichend Geld wäre vorhanden, um nach dem 100-Millionen-Transfer von Torjäger Harry Kane erneut zuzuschlagen. "Der FC Bayern ist Gott sei Dank in der wirtschaftlichen Saison, dass er immer reagieren kann am Markt, wenn er reagieren will", sagte Aufsichtsratschef Hainer. "Aber es muss natürlich sinnvoll sein." Beim 30 Jahre alten Kane sei dem Verein "ein sehr guter Coup" gelungen.

Tuchel hatte sich im Sommer vor allem einen defensiv orientierten Sechser für das Mittelfeld gewünscht. Eine Verpflichtung des Portugiesen Joao Palhinha (28) war am letzten Tag der Wechselperiode geplatzt, weil der FC Fulham ihn ohne Ersatz doch nicht freigab. "Das haben wir bedauert", sagte Hainer. Danach hatte Palhinha seinen Vertrag bei Fulham verlängert.

Einen Engpass hatten die Bayern im bisherigen Hinrundenverlauf aber vor allem auf der Innenverteidiger-Position durch diverse verletzungsbedingte Ausfälle.

dpa

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