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Hamann: Hoffmann ist Riesenchance für den Hamburger SV

Wontorra - der KIA Fußball-Talk

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Hamann: Hoffmann ist eine Riesenchance für den HSV

Der Hamburger SV steht wahrscheinlich mit einem Bein in Liga zwei - ein Neuanfang in allen Bereichen ist zwingend notwendig. Sky Experte Dietmar Hamann und Ex-HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer trauen Präsident Bernd Hoffmann zu, die nötigen Strukturen aufzubauen.

Der bittere Weg in die 2. Bundesliga ist für den Hamburger SV kaum noch abzuwenden. Die Verantwortlichen müssen nun alle Voraussetzungen schaffen, um den direkten Wiederaufstieg zu realisieren. Oliver Kreuzer traut es vor allem einer Person zu - dem jüngst gewählten Präsidenten Bernd Hoffmann.

"Die Voraussetzung kann Hoffmann schaffen. Er ist ein Profi und weiß wie es geht. Er hatte in seiner siebenjährigen Amtszeit hervorragende Arbeit geleistet. Der HSV war unter ihm sehr erfolgreich. Er hatte aber auch Fehler begangen, die er selbst eingeräumt hatte. Daraus hatte er gelernt", sagte der 52-Jährige bei Wontorra - der KIA Fußball-Talk.

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Kreuzer: Hoffmann kann Voraussetzungen für Neuanfang schaffen

Hoffmann ist Riesenchance für den HSV

"Ich glaube, dass er solche Strukturen schaffen wird, dass die handelnden Personen mit Kompetenzen ausgestattet werden und dass die auch frei handeln können", glaubt der Ex-Profi an einen Aufbruch unter Bernd Hoffmann.

Auch Sky Experte Dietmar Hamann sieht im 55-Jährigen die Zukunft des Noch-Bundesliga-Dinos: "Die nötigen Strukturen kann nur ein Bernd Hoffmann schaffen. In den letzten Jahren ist einiges schief gelaufen. Mit Hoffmann einen Neustart zu machen, ist für den ganzen Verein eine Riesenchance. Er hatte eine erfolgreiche Zeit beim HSV."

Hamann: "HSV hat Kontinuität - er ist kontinuierlich schlecht"

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Der Hamburger SV taumelt immer tiefer in Richtung 2. Bundesliga und bei den Verantwortlichen und Spielern macht sich so langsam Resignation breit. Auch Sky Experte Dietmar Hamann hat kaum noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt.

Für Ex-HSV-Trainer Mirko Slomka wäre jetzt ein radikaler Umbruch fatal. Der HSV sollte mit Vorstandsboss Heribert Bruchhagen weiter zusammenarbeiten: "Er kann weiterhin ein wichtiger Bestandteil sein. Alle Spieler auszutauschen und zudem alle Köpfe, wäre auch nicht der richtige Schritt."

Kühne ist Fluch und Segen

Aber jeder Abstieg hat oftmals große Folgen - meistens für die sportlich Verantwortlichen. Trainer Bernd Hollerbach sollte Kreuzers Meinung nach kein Handlungsträger des "neuen" HSV sein: "Er hat bewiesen, dass er aufsteigen kann und er kennt auch die 2. Liga. Trotzdem glaube ich, dass man ohne Bernd Hollerbach den Neuanfang starten würde."

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Ohne Hollerbach, aber mit Klaus-Michael Kühne. Das Engagement des 80-jährigen Investors weckt allerdings gemischte Gefühle beim aktuellen Sportdirektor des Karlsruher SC: "Es war damals schon klar, wer im Hintergrund die Fäden zieht. Ohne Kühne, ohne sein Geld gäbe es den HSV heute nicht mehr in dieser Form. Auf der anderen Seite wissen wir, wenn eine Person 19 oder 20 Prozent der Anteile an einem Verein besitzt, dann hat er auch irgendwo ein Mitspracherecht. Das muss man auch verstehen, dass er wissen will, was mit seinem Geld passiert. Es ist Fluch und Segen."

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