Hertha BSC: Verein bietet standardmäßige Vorsorge gegen Hodenkrebs an

Hodenkrebs-Vorsorge als Standard: Hertha setzt Zeichen

Nach einer Hodenkrebs-Diagnose sind Marco Richter und Jean-Paul Boetius wieder bei Hertha. Künftig will der Berliner Klub eine Vorsorge standardmäßig anbieten.
Image: Nach einer Hodenkrebs-Diagnose sind Marco Richter und Jean-Paul Boetius wieder bei Hertha. Künftig will der Berliner Klub eine Vorsorge standardmäßig anbieten.  © DPA pa

Nach zwei Fällen von Hodenkrebs in seiner Mannschaft erhebt Hertha BSC eine entsprechende Vorsorge zum Standardangebot bei Medizinchecks.

"Wir werden diese Untersuchungen auf jeden Fall aktiv ab der nächsten Transferperiode anbieten", sagte Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic der Bild-Zeitung: "Das ist aber nicht verpflichtend."

Boetius und Richter nach Diagnose wieder zurück

Auch den aktuellen Profis wird der Check beim Urologen empfohlen. Bei Jean-Paul Boetius und Marco Richter war in den vergangenen Monaten jeweils ein Hodentumor entdeckt worden, beide Spieler sind inzwischen zurück. Eine Chemotherapie war jeweils nicht nötig.

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Große Freude bei Hertha BSC Berlin: Jean-Paul Boetius ist nur 25 Tage nach der Entfernung seines Hodentumors zurück im Mannschaftstraining.

Weitere prominente Fälle in der Bundesliga waren zuletzt Sebastien Haller von Borussia Dortmund und Timo Baumgartl von Union Berlin. Beide mussten bzw. müssen sich einer Chemotherapie unterziehen, Baumgartl spielt inzwischen wieder.

SID

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