Höler-Hammer aus 47 Metern! Darüber lacht Stoppelkamp
Weitschusstore der Bundesliga-Geschichte
27.10.2018 | 16:03 Uhr
Freiburgs Lucas Höler erzielte gegen Borussia Mönchengladbach seinen zweiten Bundesligatreffer - und wie. Aus 47 Metern zieht der 24-Jährige ab und trifft. Aber das ist mit Abstand nicht das spektakulärste Tor.
Freiburg eröffnete am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach den 9. Spieltag der Bundesliga (3:1). Kurz vor dem Schlusspfiff führen die Hausherren mit 2:1. In der Nachspielzeit bekommen die Fans das Highlight des Spiels zu sehen.
Gladbachs Schlussmann Yann Sommer versucht sich außerhalb des Strafraums als Aufbauspieler - das misslingt jedoch vollends. Der Ball landet bei Lucas Höler. Der Breisgauer drischt den Leder aus dem Mittelkreis ins leere Fohlen-Tor.
Stoppelkamp hält den Rekord
Der Freiburger Angreifer trifft aus 47 Metern - in der Geschichte der Bundesliga ist es aber bei weitem nicht die größte Entfernung. Den Rekord hält Moritz Stoppelkamp. 2014 landete der Schuss des Ex-Paderborners aus sagenhaften 82 Metern im Tor von Hannover 96.
Lucas Höler reiht sich in die Liste der spektakulärsten Weitschüsse der Bundesliga-Historie auf Platz elf ein.
Unvergessen bleibt sicherlich aber auch der Treffer von Klaus Augenthaler (1989). Der ehemalige Bayern-Kapitän erzielte im DFB-Pokal vor 29 Jahren das Tor des Jahrzehnts. Mit dem Hammer aus 50 Metern landet das Tor gleichauf mit Mike Hanke (2004) und Bernd Schneider (2001).
Petersen erzielt drittschnellstes Tor
Nicht nur bei Hölers Treffer kurz vor Feierabend rieben sich die Freiburger Anhänger erstaunt die Augen. Bereits nach zehn Sekunden ertönte von Schiedsrichter Robert Hartmann der Elfmeterpfiff - der zweitschnellste Pfiff seit Datenerfassung 2004/05.
Nils Petersen verwandelt eiskalt. Zu diesem Zeitpunkt waren gerade mal 57 Sekunden gespielt - das drittschnellste Tor der aktuellen Bundesliga-Saison.