Jonas Urbig vom FC Bayern über Triple-Chancen, Harry Kane und DFB-Team
Jonas Urbig wird beim FC Bayern als potenzieller Zukunftskeeper gesehen. Sky Sport hat den Torwart zum exklusiven Interview getroffen.
02.04.2026 | 12:00 Uhr
Urbig spricht über seine WM-Chancen, erklärt seinen damaligen Wechsel zum FC Bayern, worauf er seinen Fokus legt und was Harry Kane so besonders macht.
Jonas Urbig über ...
… darüber, wie er seine WM-Chancen einschätzt:
"Der Fokus liegt bei mir gerade ganz klar auf meinem Knie, der Genesung und den wichtigen Wochen, die wir jetzt hier beim FC Bayern haben, weil wir in allen drei Wettbewerben gewinnen können. Dafür braucht es jetzt jeden Einzelnen. (…) Ob ich dann bei der WM sein sollte oder nicht, das entscheidet immer noch der Bundestrainer. Davor liegt mein Fokus darauf, bestmöglich mit der Mannschaft (Anm. d. Red.: dem FC Bayern München) erfolgreich zu sein."
… über seinen Wechsel zum FC Bayern:
"Im Endeffekt war es die Chance, die ich gesehen habe, mich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln. All das mit einem sehr guten Trainer, einem sehr guten Torwart-Trainer, einer sehr guten Torwart-Gruppe und generell einem sehr guten Team. Das waren vier Komponenten, die dazu beigetragen haben, dass ich den mutigen Schritt zum FC Bayern gegangen bin. Ich bereue ihn nicht."
… darüber, dass ihm beim FC Bayern eine große Karriere bevorstehen könnte, sollte er Manuel Neuer in Zukunft als neue Nummer 1 beerben:
"Ob ich derjenige bin - das ist nicht meine Entscheidung. Was ich beeinflussen kann, ist, Mindset und Qualität mitzubringen und das dann umzumünzen, weil der FC Bayern ein sehr großer Klub ist. Ich habe das Gefühl, dass ich bisher sehr gut damit gefahren bin. Mental immer darauf vorbereitet zu sein, dass ich gebraucht werde und auch da zu sein, damit ich auf dem Platz liefern kann. Ich glaube, dass mir das bislang gut gelungen ist."
… über Mannschaftskollege Harry Kane und was ihn so besonders macht:
"Er ist - was das Besondere an seiner Führungsqualität ist - so, dass er jeden mitnimmt. Er macht Leute besser. Ob es die Stürmer sind, die nach dem Training nochmal schießen. Das ist immer eine Challenge. Für uns Torhüter und auch für ihn. Er will jeden Ball reinmachen, wir wollen jeden Ball halten. Da ist er immer gewillt, mehr zu machen. Das, was man von außen sieht, erarbeitet er sich täglich im Training und ich finde, das macht einen Führungsspieler aus. (…) Er trainiert jeden Tag fleißig und akribisch. (…) Dass er ein Ausnahmespieler - ein Ausnahmekönner ist, das wissen wir alle."
Das Interview führte Florian Plettenberg
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