Julian Nagelsmann verkündet ersten DFB-Kader 2026 für Spiele gegen Schweiz & Ghana
Vor den ersten Länderspielen im WM-Jahr 2026 hat Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen DFB-Kader präsentiert. Der Bundestrainer setzt gegen die Schweiz und Ghana auf zwei Newcomer, zudem sind sechs Rückkehrer mit dabei.
19.03.2026 | 16:11 Uhr
Der erste DFB-Kader des WM-Jahres 2026 ist da! In Frankfurt präsentierte der Bundestrainer sein Aufgebot für die ersten Länderspiele des Jahres.
Für die Freundschaftsspiele gegen die Schweiz (27. März, 20:45 Uhr) und Ghana (30. März, 20:45 Uhr) nominierte Julian Nagelsmann in seinem 26 Mann starkem Aufgebot zwei Newcomer und sechs Rückkehrer.
Erstmals in der A-Nationalmannschaft dabei sind die Bayern-Youngster und U21-Nationalspieler Lennart Karl und Jonas Urbig. Der 18-jährige Karl erzielte in seinen bisher zwei Einsätzen für die U21 drei Treffer, für den FC Bayern kam Karl bisher zu 33 Einsätzen.
"Es sind Spieler dabei, die wir noch nicht oder noch nicht so gut kennen, die sich nochmal zeigen können", sagte Nagelsmann am DFB-Campus in Frankfurt: "Es ist eine gute Mischung aus dem Kern, der sicherlich die WM spielen wird, und frischen Kräften."
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Bayern-Youngster und DFB-Veteranen
Nach dem Viertelfinal-Einzug in der Champions League am Mittwochabend gegen Atalanta wurde der junge Bayern-Torwart Urbig bereits auf seine bevorstehende Nominierung angesprochen. "Ich habe noch nicht auf mein Handy geguckt. Mir wurde es vorhin gesagt - kurz. Aber wie gesagt, ich habe noch nicht auf mein Handy geguckt", sagte Urbig am DAZN-Mikrofon, der den verletzten Manuel Neuer beim Rekordmeister aktuell vertritt.
Neben den Newcomer kehrt zudem ein halbes Dutzend Spieler zurück in den Kader des DFB-Teams. Aus der Premier League nominierte Nagelsmann so Pascal Groß (Brighton & Hove Albion, 16 Länderspiele), Kai Havertz (FC Arsenal, 55 Länderspiele) und Anton Stach (Leeds United, 2 Länderspiele).
Zudem reisen auch Antonio Rüdiger (Real Madrid, 81 Länderspiele), Deniz Undav und Joshua Vagnoman (beide VfB Stuttgart, 6 & 1 Länderspiel) wieder nach Herzogenaurach zurück, wo sich die DFB-Auswahl ab kommendem Montag auf die Spiele vorbereiten wird.
Nagelsmann verzichtet auf einige Stars
Nicht im DFB-Aufgebot zu finden sind Bayern-Star Jamal Musiala, der nach einer Belastungsreaktion am Sprunggelenk als Vorsichtsmaßnahme in München bleibt. "Wir hätten ihn gerne dabei gehabt", sagte Nagelsmann, "aber wir geben ihm die nötige Regenerationszeit". Der Bundestrainer sah keinen Sinn in einer Nominierung: "Unter den Umständen, dass er Probleme hat, habe ich mich dagegen entschieden, ihn mitzunehmen und unter Schmerzen zwei Minuten lang aufdribbeln zu lassen. Das bringt nichts."
"Das ist heute noch keine WM-Nominierung", sagte Nagelsmann auf dem DFB-Campus. "Einige Spieler können sich noch einmal zeigen, andere, die wir schon kennen, bleiben dafür zu Hause. Wir wollen eine gute Mischung aus dem Kern, der die WM spielen wird, und frischen neuen Kräften." Zudem versicherte der Bundestrainer, dass der WM-Kader noch nicht in Stein gemeißelt ist: "Die Türe ist nicht zu."
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Zudem verzichtet der 38-Jährige auch auf den Kölner Said El Mala. Stattdessen steht der 19-Jährige im Kader der DFB-U21, die in der EM-Qualifikation am 27. März (18 Uhr) in Braunschweig auf Nordirland trifft und vier Tage später, am 31. März (18 Uhr), in Griechenland gefordert ist.
Auch Karim Adeyemi, Angelo Stiller und Niclas Füllkrug haben es nicht ins DFB-Aufgebot geschafft. "Es geht darum, wer zusammenpasst", sagte der Bundestrainer und kündigte für den anstehenden Lehrgang analog zur Heim-EM 2024 seine "Rollengespräche" an.
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