Zum Inhalte wechseln

Juventus-Sportdirektor Fabio Paratici sieht Bundesliga nach Corona im Vorteil - Transfers wie NBA?

Juve-Sportdirektor: Bundesliga könnte von Corona profitieren

Sky Sport

29.03.2020 | 23:37 Uhr

10:28
Legendäre Champions-League-Spiele: FC Bayern gegen Juventus Turin 2016

Das Coronavirus legt den Fußball derzeit komplett lahm. Viele Klubs müssen aufgrund der ausbleibenden Einnahmen deshalb um ihre Existenz bangen. Juventus-Sportdirektor Fabio Paratici glaubt jedoch, dass vor allem Klubs in Deutschland von der Krise profitieren könnten.

"Vermutlich werden einige Vereine, zum Beispiel in Deutschland, von der allgemeinen Krisensituation profitieren werden, da dort die zugrunde liegende Wirtschaft solider ist, als anderswo", erklärt Paratici gegenüber tuttosport.

Während in Spanien, England, Italien oder Frankreich teure Transfers schon ein wenig zum guten Ton gehören, halten sich die gezahlten Ablösesummen in der Bundesliga tatsächlich noch im Rahmen.

Transfermarkt wie in der NBA?

Paratici erwartet nach der Coronakrise einen Einbruch des Transfermarkts und geht davon aus, dass sich für die Klubs einiges ändern wird: "Es wird viele Spielertauschgeschäfte geben. Es ist eine Situation, die den Fußball näher an die NBA heranbringen wird", so der 47-Jährige.

Corona-Blog - alle Infos zur Pandemie

Corona-Blog - alle Infos zur Pandemie

In unserem Corona-Blog halten wir euch auf dem Laufenden zur aktuellen Lage.

In den nordamerikanischen Sportligen werden Spieler, die noch einen gültigen Vertrag haben, nur in so genannten Trades zu einem anderem Team getauscht. Einzig vertragslose Spieler können sich ihren Klub auswählen.

Auch im Fußball gab es in der Vergangenheit bereits Tauschgeschäfte. Im Gegensatz zu den USA aber immer mit dem Einverständnis der Spieler. Etwas anderes ist laut EU-Regularien auch gar nicht erlaubt.

Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

Weiterempfehlen:

Mehr stories