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Juventus Turin News: Andrea Pirlos Blitzkarriere und Vorgänger

Blitzkarriere als Trainer: Pirlos berühmte Vorgänger

Daniel Heissenstein

11.08.2020 | 09:58 Uhr

Andrea Pirlo ist neuer Juventus-Trainer.
Image: Andrea Pirlo ist neuer Juventus-Trainer. © Getty

Acht Tage Jugendtrainer - und schon der Aufstieg zum Chefcoach der ersten Mannschaft von Juventus Turin! Andrea Pirlo ist aber nicht der erste Superstar, der an der Seitenlinie durchstartet.

Immerhin hat Pirlo bereits einen Trainerschein erworben und darf auch offiziell als Cheftrainer bei fungieren. Andere große Namen wie Franz Beckenbauer hielten sich nicht mit solchen Lappalien wie einer Lizenz auf.

Welche großen Spieler vor Pirlo eine Blitzkarriere als Trainer hingelegt haben - jetzt im Überblick.

ZUM DURCHKLICKEN: Das sind Pirlos Vorgänger

  1. Zinedine Zidane: Startete 2013 als Co-Trainer von Real Madrid und übernahm ein Jahr später die Jugendmannschaft der Königlichen. 2016 dann der märchenhafte Aufstieg zur Profimannschaft – mit der er drei CL-Titel und zwei Meisterschaften gewinnt.
    Image: Zinedine Zidane: Startete 2013 als Co-Trainer von Real Madrid und übernahm ein Jahr später die Jugendmannschaft der Königlichen. 2016 dann der märchenhafte Aufstieg zur Profimannschaft – mit der er drei CL-Titel und zwei Meisterschaften gewinnt. © DPA pa
  2. Diego Maradona: Während einer Drogensperre als Spieler coachte er erfolglos Mandiyu und Racing Club. Der erste Job nach der Profi-Karriere war – natürlich – die argentinische Nationalmannschaft. Das endete mit einem 0:4-Debakel gegen Deutschland.
    Image: Diego Maradona: Während einer Drogensperre als Spieler coachte er erfolglos Mandiyu und Racing Club. Der erste Job nach der Profi-Karriere war – natürlich – die argentinische Nationalmannschaft. Das endete mit einem 0:4-Debakel gegen Deutschland. © DPA pa
  3. Jürgen Klinsmann: Die erste Station: Bundestrainer! Übernahm überraschend Deutschland 2004 und sorgte für das WM-Sommermärchen 2006. Coachte 2008-09 den FC Bayern. Stets großer Reformeifer, aber ausbleibender Erfolg.
    Image: Jürgen Klinsmann: Die erste Station: Bundestrainer! Übernahm überraschend Deutschland 2004 und sorgte für das WM-Sommermärchen 2006. Coachte 2008-09 den FC Bayern. Stets großer Reformeifer, aber ausbleibender Erfolg. © DPA pa
  4. Franz Beckenbauer (m.): Der „Kaiser“ spielte 1983 noch für New York Cosmos. Übernahm 1984 Deutschland als Teamchef, da er keinen Trainerschein hatte. Erreichte das WM-Endspiel 1986, holte den Titel 1990. Der DFB schenkte ihm daraufhin die Trainerlizenz.
    Image: Franz Beckenbauer (M.): Der ''Kaiser'' spielte 1983 noch für New York Cosmos. Übernahm 1984 Deutschland als Teamchef, da er keinen Trainerschein hatte. Erreichte das WM-Finale 1986, holte den Titel 1990. Der DFB schenkte ihm danach die Trainerlizenz. © DPA pa
  5. Ruud Gullit (r.): War gleichzeitig Profi und Coach – als Spielertrainer bei Chelsea! In Personalunion gewann er in seinem ersten Jahr den FA-Cup. Allein als Trainer hatte er weniger Erfolg, arbeitete unter anderem für LA Galaxy und Feyenoord Rotterdam.
    Image: Ruud Gullit (r.): War gleichzeitig Profi und Coach als Spielertrainer bei Chelsea! In Personalunion gewann er in seinem ersten Jahr den FA-Cup. Allein als Trainer hatte er weniger Erfolg, arbeitete unter anderem für LA Galaxy und Feyenoord Rotterdam. © DPA pa
  6. Matthias Sammer (l.): Machte 2000 seine Trainerlizenz und startete als Assistent von Udo Lattek bei Borussia Dortmund. Nach nur zwei Monaten wurde Sammer Cheftrainer und gewann in seinem zweiten Jahr die Meisterschaft. Später noch Trainer in Stuttgart.
    Image: Matthias Sammer (l.): Machte 2000 seine Trainerlizenz und startete als Assistent von Udo Lattek beim BVB. Nach nur zwei Monaten wurde Sammer Cheftrainer und gewann in seinem zweiten Jahr die Meisterschaft. Später noch Trainer in Stuttgart. © DPA pa

Maradona als warnendes Beispiel

Das Modell Superstar als Trainer hat viel Strahlkraft, geht aber nicht immer gut. Jahrhundertfußballer Diego Maradona geht als warnendes Beispiel für Pirlo durch. Ein anderer Mittelfeld-Maestro hat seine Chance dagegen genutzt: Zinedine Zidane stieg ebenfalls bei einem Topklub ein und etablierte sich schnell als einer der großen Trainer im Business.

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