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Kommentar zur Löw-Pressekonferenz von Uli Köhler

Kommentar zur Löw-PK: Immer weiter, nicht weiter so

08.12.2020 | 10:19 Uhr

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Uli Köhler und Marc Behrenbeck besprechen die Pressekonferenz von Joachim Löw (Videolänge 1:42 Minuten).

Joachim Löw hat sich endlich gestellt. Nachdem der Bundestrainer nach der 0:6-Klatsche gegen Spanien lange auf Tauchstation ging, ging Löw in die Offensive. Doch welchen Eindruck machte der Coach? Ein Kommentar von Sky Reporter Uli Köhler.

So ist er, der Jogi. Raus aus seiner Wolke - rein in die Pressekonferenz. Durchaus zornig, überzeugend kämpferisch und am Ende der, den wir dann doch seit Jahren kennen.

Nein, wirklich verändern wird auch die Kritik der Fans den Bundestrainer nicht mehr. Dass er der oberste Übungsleiter der Nation bleibt, ist Fakt. Dass er stocksauer auf seine Bosse beim DFB ist, auch. Emotional ist Löw nur, wenn er sich ärgert. Und weil er sich sehr geärgert hat in den letzten Tagen, war sein Auftritt temperamentvoll. Vor allem, als es um Vertrauen und die undichten Stellen beim DFB ging.

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''Interne Dinge sollten intern bleiben - hat mit Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu tun.'' Joachim Löw mit Kritik, da nach der ersten Pressemitteilung interne Informationen an die Öffentlichkeit geraten sind (Videolänge: 1:28 Min.).

Springt Löw über seinen Schatten?

Von seinen Chefs hat er - verzögert - volle Rückendeckung. Deshalb: Halten wir es mit Thomas Müller, der es am Samstag am Sky Mikrofon auf den Punkt brachte: "...deswegen müssen alle Deutschen hinter dieser Entscheidung stehen und alles dafür tun, dass wir da wieder Schwung reinbringen in die Bude und mit Joachim Löw bringen wir auch wieder Schwung in die Bude."

Ob Müller seinen Schwung mit einbringen darf? Unklar. Fazit für alle Beteiligten: Immer weiter! Jetzt muss Joachim Löw es nur noch hinkriegen, dass er über seinen Schatten springt! "Weiter so" ist keine Option.

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