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KSC kurz vor Aufstieg - Schiri in Jena mit Stuhl attackiert

Karlsruher vor Rückkehr in Liga zwei

Sport-Informations-Dienst (SID)

05.05.2019 | 17:24 Uhr

Der KSC gewinnt 2:1 gegen die SG Sonnenhof Großaspach.
Image: Der KSC gewinnt 2:1 gegen die SG Sonnenhof Großaspach. © Imago

Der Karlsruher SC steht kurz vor der Rückkehr in die 2. Bundesliga. Am Samstag gewann der KSC 2:1 gegen die SG Sonnenhof Großaspach.

Der Karlsruher SC hat in der 3. Fußball-Liga den nächsten großen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Das Team von Trainer Alois Schwartz besiegte die SG Sonnenhof Großaspach 2:1 (2:0) und kann am kommenden Samstag bei Preußen Münster nach zweijähriger Abstinenz die Rückkehr in Liga zwei perfekt machen.

Einen handfesten Skandal gab es in Jena. Beim 3:4 von Carl Zeiss gegen die Würzburger Kickers wurde Schiedsrichter Markus Wollenweber (Mönchengladbach) durch den Stuhlwurf eines aggressiven Jena-Anhängers leicht verletzt. Der mutmaßliche Täter konnte vorläufig festgenommen werden, entsprechende Anzeigen wurden erstattet.

Cottbus und Braunschweig mit Befreiungsschlag

In den Sonntagsspielen gelangen den Ex-Bundesligisten Energie Cottbus und Eintracht Braunschweig durch Siege jeweils Befreiungsschläge im Abstiegskampf. Die Lausitzer feierten in Duisburg einen 2:1 (1:1)-Erfolg beim kriselnden KFC Uerdingen, bei dem Heiko Vogel sein Debüt auf der Trainerbank gab, und verließen die Abstiegsränge.

Der 36 Jahre alte Routinier Dimitar Rangelow (27/63.) sicherte mit einem Doppelpack die wichtigen drei Punkte. Die Niedersachsen gewannen 3:1 (2:0) beim als Absteiger feststehenden VfR Aalen und sind jetzt sogar Tabellen-Dreizehnter. Philipp Hofmann (4./44./56.) traf dreimal für Braunschweig.

Wollitz boykottiert PK

Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz sorgte nach dem Sieg für einen kleinen Eklat, indem er die Pressekonferenz boykottierte. Er wolle ein Zeichen der Solidarität mit seinem Trainerkollegen Norbert Meier setzen, lautete Wollitz' Begründung. KFC-Mäzen Michail Ponomarew hatte Meier zuletzt als "schlechtesten Trainer der Vereinsgeschichte" bezeichnet.

Einmal mehr war Marvin Pourie (11./45.) der Mann des Tages in Karlsruhe. Für den Führenden der Drittliga-Torjägerliste waren es die Saisontreffer 20 und 21. "Das war eine überragende Mannschaftsleistung, wie auch schon in den letzten Wochen. Wir müssen stolz und froh sein, dass wir immer noch so konstant spielen", sagte der Torjäger bei Magenta Sport.

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Wehen in Pole Position um Relegationsplatz

Die besten Karten im Rennen um Relegationsplatz drei hat zwei Spieltage vor dem Saisonende der SV Wehen Wiesbaden nach einem 1:0 (0:0)-Erfolg bei Kellerkind Sportfreunde Lotte. Die Hessen liegen bereits vier Punkte vor dem Halleschen FC, der 1:2 (0:2) gegen Münster unterlag.

Für Münster trafen in Halle Martin Kobylanski (13.) und Rene Klingenburg (32.). Sebastian Mai (64.) verkürzte für die Ostdeutschen. In Lotte gelang Marcel Titsch Rivero (73.) der Siegtreffer für Wehen Wiesbaden.

Löwen verlieren in Zwickau

Der FSV Zwickau gewann gegen 1860 München 5:2 (2:1), und der 1. FC Kaiserslautern setzte sich gegen die SpVgg Unterhaching mit 4:0 (0:0) durch. "Ich bin sehr stolz über den Klassenerhalt. Die Jungs dürfen nun zwei Tage feiern, dann geben wir wieder Gas, denn wir sind Sportsmänner und wollen auch die letzten Spiele professionell bestreiten", betonte Zwickaus Trainer Joe Enochs.

Zum Auftakt des Spieltages hatte der bereits feststehende Aufsteiger VfL Osnabrück nach sieben Siegen in Serie mit 1:2 (1:2) gegen Hansa Rostock wieder eine Niederlage kassiert.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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