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DFB-Team: Joachim Löw holt Mats Hummels vorerst nicht zurück

Löw erteilt Hummels vorerst eine erneute Abfuhr

Sport-Informations-Dienst (SID)

12.11.2019 | 14:13 Uhr

Der Bundestrainer muss sich vereinzelt "Löw-Raus"-Rufe im Stadion in Tallinn anhören.
Image: Bundestrainer Joachim Löw äußert sich zu einem möglichen Hummels-Comeback. © DPA pa

Erneute Abfuhr für Mats Hummels: Bundestrainer Joachim Löw denkt trotz der schweren Verletzung von Niklas Süle aktuell nicht über eine Rückkehr des Weltmeisters von 2014 in die deutsche Nationalmannschaft nach.

Dies sei "im Moment kein Thema", sagte Löw am Donnerstag der Braunschweiger Zeitung in Wolfsburg.

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Hummels schließt Rückkehr nicht aus

Ganz geschlossen ist die Tür für den 30 Jahre alten Innenverteidiger von Borussia Dortmund zwar noch nicht. Im Fußball sei es schwer, "endgültige Prognosen abzugeben", sagte Löw: "Keine Ahnung, was nächstes Jahr sein wird. Am Ende steht der Erfolg der Mannschaft immer an erster Stelle." Löw betonte aber auch, dass er schon noch ein "paar andere, junge Abwehrspieler" sehe, "die sich in den nächsten Monaten noch entwickeln können."

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Julian Weigl hat in dieser Saison zunächst im defensiven Mittelfeld und zuletzt als Innenverteidiger für den BVB gespielt. Seinen Nebenmann Mats Hummels sieht Weigl nach der schweren Verletzung als echte Verstärkung für die Nationalelf.

Süle hatte am Samstag einen Kreuzbandriss erlitten. Die Teilnahme des Abwehrchefs von Bayern München an der EURO 2020 Jahr steht offenbar auf der Kippe. "Niklas wird länger ausfallen. Wie lange, das weiß im Moment niemand", sagte Löw. Hummels, der seit Sommer wieder bei Borussia Dortmund unter Vertrag ist, hatte eine Rückkehr zuletzt nicht ausgeschlossen.

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Löw will Umbruch weiter forcieren

Der 59-jährige Löw betonte, dass er den Umbruch trotz des schwerwiegenden personellen Rückschlags und der zuletzt nicht immer überzeugenden Auftritte weiter forcieren will. Ihm sei klar gewesen, dass die Entwicklung einer verjüngten Mannschaft "ein längerer Prozess ist mit manchen Höhen und Tiefen", sagte er. Man müsse den jüngeren Spieler, die man "schon so ein bisschen ins kalte Wasser" werfe, Vertrauen entgegenbringen. Dann könnten sie sich am besten entwickeln.

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Sky Experte Didi Hamann schwärmt von Mats Hummels und hofft, dass Joachim Löw den Innenverteidiger zurück ins DFB-Team holt (Dauer: 39 Sek.).

"So war das eigentlich auch 2010. Bei der WM in Südafrika war es auch eine junge Mannschaft, die ein paar Jahre später Weltmeister geworden ist", sagte Löw: "Man sollte auch nicht immer alle Pläne, die man hat, über den Haufen werfen, weil der eine oder andere verletzt ist."

Sport-Informations-Dienst (SID)

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