Maradona feiert Traumdebüt als Trainer in Mexiko

Argentinier teilt gegen seine Kritiker aus

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Maradona feiert Traumdebüt in Mexiko.

Diego Maradona hat in Mexiko ein perfektes Debüt gefeiert. Danach rechnete das Enfant terrible mit seinen Kritikern ab.

"Einige Leute haben gesagt, dass Maradona nutzlos sei", sagte er nach dem 4:1 (0:0) mit Dorados de Sinaloa gegen den Tabellenletzten Cafetaleros de Tapachula, "es waren viele dumme Leute im Fernsehen, um die Zeit zu füllen. Ich hoffe, sie werden jetzt zum Spielfeld kommen, meine Ergebnisse beurteilen und sehen, was wir eigentlich machen. Dann werden sie feststellen, dass ich weiß, wie es gemacht wird." Rumms!

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Angulo schnürt Hattrick

Immerhin gelang Dorados mit Maradona am siebten Spieltag der erste Saisonsieg, der Klub sprang damit in der 15er-Liga auf Platz zehn. Der Ecuadorianer Vinicio Angulo, der wie einst sein neuer Coach die Nummer zehn trägt, erzielte einen Hattrick (59./61./75.), Jesus Escoboza (86.) sorgte für den Endstand.

Vielleicht klang den Dorados ja noch Maradonas flammende Kabinenansprache in den Ohren. Bei jedem Ball gehe es um nicht weniger als "das Leben", rief Maradona seinen Spielern vor dem Spiel zu. Um seinen Worten noch mehr Nachdruck zu verleihen, gebrauchte er eine überaus derbe Redewendung ("puta que lo pario").

"Erst der Anfang eines schönen Traums"

Maradona ging am Spielfeldrand gewohnt emotional mit. Nach Spielende umarmte und küsste Maradona seine Spieler, vor der Fankurve imitierte er mit ihn das "Huh" der isländischen Nationalmannschaft.

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Dass fast die Hälfte der 20.000 Plätze im Estadio Banorte leer geblieben waren, schien Maradona egal zu sei. Er schwärmte dennoch von den "wunderbaren Fans". Die Atmosphäre, sagte er mit leuchtenden Augen, habe ihn an jene in der "Pralinenschachtel" seines geliebten Boca erinnert. "Lass uns nicht denken, dass wir mit diesem Spiel etwas erreicht haben", sagte er an die Anhänger gerichtet: "Dies ist erst der Anfang eines schönen Traums." (sid)