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Max Eberl muss beim FC Bayern Trainer suchen und Kaderplanung vorantreiben

Eberls große Krux! Hamann skizziert düsteres Szenario

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Verkorkste Saison, eine Trainersuche, die zur Farce wird: Der FC Bayern gibt momentan kein gutes Bild ab. Sollte sich nicht schnell was ändern, prognostiziert Sky Experte Didi Hamann dem Rekordmeister eine düstere nächste Saison.

Kein Titel, keine Vizemeisterschaft, kein Trainer. Bayern-Sportvorstand Max Eberl steht nach der Katastrophen-Saison vor einer Mammutaufgabe. Während die Frage nach dem neuen Übungsleiter nach wie vor zu klären ist, muss auch die Kaderplanung vorangetrieben werden. Aber wie?

"Sie zeigen auf dem Platz und außerhalb ein katastrophales Gesicht", urteilte Sky Experte Didi Hamann nach der 2:4-Pleite der Bayern bei der TSG Hoffenheim, der verspielten Vizemeisterschaft und der damit verpassten Chance auf den Supercup. Die Bayern sehen Meister Bayer in dieser Saison nur mit dem Fernglas, beenden die Spielzeit mit einem Rückstand von 18 (!) Zählern. "Die Leverkusener werden im nächsten Jahr als Favorit ins Rennen gehen", meinte Hamann.

Kein Titel, keine Vizemeisterschaft, kein Trainer.

Nach den Absagen von Xabi Alonso (bleibt in Leverkusen), Bundestrainer Julian Nagelsmann (verlängerte beim DFB), Ralf Rangnick (bleibt beim ÖFB) blieb auch die Tuchel-Wende aus. "Wir haben diskutiert, geredet und dann kamen wir überein, dass wir gesagt haben: 'Nein, das Abkommen, das getroffen wurde, bleibt bestehen' und damit war es dann auch erledigt", erklärte Eberl am Samstag am Sky Mikro.

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Max Eberl spricht bei Sky Sport über die Gespräche mit Thomas Tuchel und erklärt die Gründe für das endgültige Aus.

Auch Roberto De Zerbi, der Brighton am Saisonende überraschend verlässt, wird kein Bayern Trainer. Das hatte Eberl im ZDF quasi ausgeschlossen. Die Trainersuche geht weiter: "Derjenige, der am unzufriedensten ist, bin ich selbst. Da muss ich mir an die eigene Nase packen", sagte der Funktionär bei Sky, zeigte sich aber weiter optimistisch: Wir werden eine gute Lösung finden. Ein sehr guter Freund von mir sagt immer: 'Das Beste kommt zum Schluss.'"

Aber wann?

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Thomas Müller verliert am letzten Spieltag mit dem FC Bayern mit 2:4 bei der TSG Hoffenheim. Nach dem Spiel zeigt sich der Routinier enttäuscht von der insgesamten Saison des Rekordmeisters und hofft auf einen besseren Neustart.

Eberls große Krux

Die Bayern müssen neben der "Frage der Nation" die Kaderplanung für die kommende Saison vorantreiben, den Umbruch moderieren und klären, welcher Star in München noch eine Zukunft hat - und wer den Verein vielleicht besser verlassen sollte. Diese Gespräche ohne Trainer zu führen, der die neue Ausrichtung vorgibt? Eine Mammutaufgabe.

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Auch die Bayern-Stars haben noch keine Vorstellung, wer sie im nächsten Jahr coachen wird. "Ich habe keine Ahnung, was passiert. Wir sehen es später", sagte Matthijs de Ligt.

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Matijs de Ligt und der FC Bayern verlieren das Saisonfinale in Hoffenheim mit 2:4 - nach eigener Führung. Nach dem Spiel analysiert der Abwehrmann die Pleite und die insgesamt enttäuschende Saison des Rekordmeisters.

Hamann skizziert düsteres Bayern-Szenario

Kapitän Manuel Neuer fand nach dem Ende der Katastrophen-Saison deutliche Worte: "Ich glaube, dass es jetzt einen Neustart geben muss, für uns, für den Verein, auch von unserer Seite vom Team her." Dabei nahm er besonders die Spieler in die Pflicht: "Dass es jetzt nicht so weiterlaufen kann, ist klar. Wir Spieler müssen auch, glaube ich, ein ganz anderes Gesicht zeigen als Mannschaft für die nächste Saison, um wieder voll angreifen zu können."

Sonst dürfte auch die kommende Spielzeit in einem Desaster enden, skizzierte Hamann: "Wenn sich die Bayern nicht um 180 Grad drehen und enger zusammenrücken, nicht nur die Mannschaft, auch der Verein mit Trainer, dann würde es mich nicht überraschen, wenn der Abstand [zu Leverkusen, Anm. d. Red.] im nächsten Jahr ähnlich groß ist."

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