Michael Gregoritsch stichelt gegen den Hamburger SV
Nach Wechsel zum FC Augsburg
16.08.2017 | 18:40 Uhr
Michael Gregoritsch kann nicht verstehen, wieso der Hamburger SV ihn abgegeben hat. Der Angreifer übt leise Kritik an den Bundesliga-Dino. Dennoch freut er sich auf sein Wiedersehen am ersten Spieltag.
"Ich habe mich in Hamburg wohlgefühlt und hatte ein Super-Verhältnis zu den Fans. Dann wurden mir trotzdem wieder zwei Stürmer vor die Nase gesetzt", sagt er im Interview mit der Sport Bild.
Ohne Wut gegen den HSV
Sauer ist er aber nicht: "Ich habe keine Wut, keinen Groll. Im Gegenteil, Markus Gisdol hat mich nach meinem Abschied noch angerufen, das hat mich gefreut. Aber ich kann jetzt schon sagen, dass mich die Entscheidung des HSV, mich gehen zu lassen, verwundert hat."
Der Angreifer erklärt auch, wieso: "Ich bin ein junger Spieler, spreche Deutsch, habe zwei Jahre in Folge gute Scorer-Statistiken gehabt, 55 Spiele gemacht. Ich hätte mich anstelle des HSV nicht abgegeben."
"Man hätte mir vertrauen können"
Dabei bemängelt er auch fehlendes Vertrauen: Nur weil ich der bin, der gute Laune hat und nicht auf den Tisch haut, wenn er nicht spielt, hätte man mir trotzdem Vertrauen geben können. Vielleicht hatte man in Hamburg den falschen Blick auf mich. Jetzt will ich den Hamburgern zeigen, dass es ein Fehler war, mich zu verkaufen." Das kann er seinem Ex-Verein gleich am Samstag (ab 13:00 Uhr live auf Sky) zeigen.