Millionenschweres Klassiker-Duell

England vs. Deutschland

Der SV Sandhausen verschenkt DFB-Trikots.
Image: Toni Kroos steht vor seinem 80. Länderspiel.  © DPA pa

Beim Länderspiel-Kracher am Freitag im Wembley-Stadion treffen England und Deutschland zum 36. Mal aufeinander. Mit namhaften Stars und Marktwerten, die es in sich haben: Knapp eine Milliarde Euro beträgt das summierte Aufgebot beider Teams.

Weltmeister Deutschland reist mit einem knapp 600 Millionen Euro schweren Kader auf die Insel. Wenn es nach dem Konto geht, hat das Team von Joachim Löw deutlich die Nase vorn. Der Gesamt-Marktwert des englischen Aufgebots beträgt nämlich "nur" 360 Millionen - also fast die Hälfte.

Kroos als wertvollster Spieler im Aufgebot

Nicht nur strategisch, sondern auch im gesamten Vergleich Marktwert-Führender ist am Freitag Toni Kroos mit etwa 70 Millionen Euro.

Während die Marktwerte bei der deutschen Elf weit auseinander liegen, ist das Verhältnis bei den Engländern eher ausgeglichen. Kyle Walker und John Stones, die beiden Verteidiger von Manchester City, weisen bei den Gastgebern den höchsten Marktwert auf.

Der Hintergrund: Mit vier englischen Tops-Stars fehlt summiert mehr als die Hälfte des Marktwertes des aktuellen Kaders der Three Lions. Harry Kane (80 Mio.) musste aufgrund einer Knieverletzung absagen. Dazu sind auch Dele Alli (60 Mio.), Raheem Sterling (50 Mio.) und Kapitän Jordan Henderson (28 Mio.) nicht mit dabei.

Halstenberg vor Debüt im DFB-Dress

Auch beim DFB-Team fehlen Stars wie beispielsweise Thomas Müller (50 Mio.), Manuel Neuer (40 Mio.) und Jerome Boateng (38 Mio.) vom FCB-Bayern, die verletzungsbedingt nicht auflaufen können.

Während England-Coach Gareth South mit Ruben Loftus-Cheek, Ashley Young und Tammy Abraham drei Fünf-Millionen-Spieler nominiert hat, ist Debütant Marcel Halstenberg von RB Leipzig Jogis Newcomer (6 Millionen).

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Auch sportlich bietet die Begegnung ein hochkarätiges Duell. Die deutsche Bilanz gegen die Three Lions ist zwar negativ, aber In jüngerer Vergangenheit siegte meist Deutschland. Gerade wenn es darauf ankam, wie beim 4:1-Sieg im WM-Achtelfinale 2010.

(Quelle: transfermarkt.de)