Obacht! Keine gmahde Wiesn für Bayern

Es war ein historischer Sieg: Erstmals seit 25 Jahren gewann der FC Bayern in der Champions League bei Real Madrid. Nach dem 2:1 im Hinspiel haben die Münchner die bessere Ausgangsposition, aber ein Selbstläufer ist das Rückspiel (21:00 Uhr im Liveticker) keinesfalls.

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Real-Cheftrainer Alvaro Arbeloa weiß und Kompliziertheit der Aufgabe in München und geht dennoch optimistisch ins Rückspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen den deutschen Rekordmeister.

Sky Sport erklärt, was für ein Weiterkommen der Bayern spricht und wovor sich die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany in Acht nehmen muss.

Gut, dass dem FC Bayern am Abend gegen Real Madrid (21:00 im Liveticker) ein Unentschieden reicht.

Es ist fast genau 14 Jahre her, als die Münchner ein Heimspiel gegen Spaniens Rekordmeister gewannen. Am 17. April 2012 entschied der FC Bayern das Hinspiel in der Allianz Arena mit 2:1 für sich. Im Rückspiel kamen die Münchner im Elfmeterschießen weiter und erreichten das "Finale dahoam".

Real gibt sich kämpferisch

Auf dem Weg zum Endspiel der Champions League 2026 in Budapest muss der deutsche Rekordmeister die Königlichen erneut aus dem Weg räumen, doch die geben sich kämpferisch.

"Wir kommen mit dem Glauben, dass wie diese Aufholjagd schaffen können", sagte Reals Trainer Alvaro Arbeloa am Dienstag. Der ehemalige Profi verwies auf die 15 Titel, die die Königlichen in der Champions League und im Landesmeisterpokal gewonnen haben. "Wir haben super Spieler, die fit sind, und wir werden alles versuchen."

Champions League Termine 2025/26: Road to Budapest

  • Ligaphase: 16. September 2025 - 28. Januar 2026
  • Play-offs der K.-o.-Phase: 17./18. & 24./25. Februar 2026
  • Achtelfinale: 10./11. & 17./18. März 2026
  • Viertelfinale: 7./8. & 14./15. April 2026
  • Halbfinale: 28./29. April & 5./6. Mai 2026
  • Finale: 30. Mai 2026 (Budapest)

Neuers Leistung überdeckt Bayern-Probleme im Hinspiel

Bei aller Freude über das 2:1 im Hinspiel darf nicht vergessen werden, dass die Bayern den Sieg in Madrid vor allem Manuel Neuer zu verdanken hatten. Der Torwart war der große Rückhalt seiner Mannschaft und glänzte mit neun Paraden. Real-Keeper Lunin kam auf fünf Abwehr-Aktionen.

Der Hype um Neuer überdeckte die Tatsache, dass Real das Spiel durchaus hätte drehen können.

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Die Abschlussbilanz war mit 20:20 zwar ausgeglichen, aber davon gingen bei Real neun Bälle aufs Tor, bei Bayern nur sechs. 22-mal gingen Real-Spieler ins Dribbling, 18-mal die Bayern-Profis. Auch bei den Läufen ins Angriffsdrittel (19:15) und in den Strafraum (11:9) lagen die Spanier im Bernabeu vorn.

Fakten zum FC Bayern München

  • Spitzname: Die Roten, FC Hollywood, Die Bayern, Stern des Südens
  • Gründung: 27. Februar 1900
  • Vereinsfarben: Rot-Weiß
  • Stadion: Allianz Arena
  • Trainer: Vincent Kompany
  • DFB-Pokalsiege: 20 (zuletzt 2020)

Droht den Bayern ein Nervenspiel?

Von 17 versuchten Real-Flanken kamen sieben an (41 Prozent), bei Bayern waren es nur drei von 20 (15 Prozent). Bayerns Spieler liefen insgesamt 110,9 Kilometer, neun mehr als Real, hatten mehr gelungene Pässe (442:404), aber ihre Dominanz drückte sich nicht im Ergebnis aus.

Real würde ein 1:0 in München reichen, um die Verlängerung zu erreichen. Sollten den Spaniern sogar zwei schnelle Tore gelingen, wie am Dienstagabend dem FC Barcelona im Rückspiel bei Atletico Madrid, wäre es am Ende ein reines Nervenspiel.

Auf die Abwehr um Jonathan Tah kommt viel Arbeit zu, die gesamte Mannschaft ist gefordert, man kann sich nicht nur auf Manuel Neuer verlassen.

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Duell der Offensiv-Stars

Mit Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz verfügen die Bayern über die vielleicht beste Offensive in Europa, aber auf der anderen Seite stürmen Weltstars wie Kylian Mbappe und Vinicius Junior.

Alles ist angerichtet für ein spektakuläres Duell.

Die Geschichte spricht für Bayern

Ein Blick in die Geschichte dürfte den Münchnern Mut machen: Fünfmal hat Real probiert, nach einer Hinspiel-Niederlage vor eigenem Publikum in der Königsklasse doch noch in die nächste Runde einzuziehen. Alle bisherigen Versuche sind gescheitert.

Die "Premiere" war 2001 - gegen die Bayern. Nach dem 0:1 im Halbfinal-Hinspiel in Madrid verlor Real auch in München (1:2) und musste zuschauen, wie sich der deutsche Rekordmeister später gegen den FC Valencia auch den Henkelpott sicherte.

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