ÖFB: Lothar Matthäus spricht über Ralf Rangnick & Österreich

Matthäus über Rangnick & ÖFB: "Den Deal hätte ich nicht gemacht"

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Ralf Rangnick wird neuer österreichischer Nationaltrainer, bleibt aber Berater bei Manchester United. Sky Experte Lothar Matthäus äußert sich zur neuen Doppel-Funktion von Rangnick.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat skeptisch auf die zukünftige Doppelfunktion von Ralf Rangnick als neuer österreichischen Nationaltrainer sowie Berater von Manchester United reagiert.

"Ich finde es nicht gut, dass er zwei Jobs gleichzeitig ausübt. Auch Ralf Rangnick, den ich als Fachmann sehr schätze, sollte sich auf eine Arbeit fokussieren. Aus Sicht der Österreicher hätte ich den Deal nicht gemacht, der Verband hatte auch andere Möglichkeiten. Nationale Kandidaten wie Peter Stöger oder Andreas Herzog standen auf der Liste", erklärte Matthäus im Exklusiv-Interview mit Sky.

Ralf Rangnick ist begehrt

Rangnick übernimmt beim ÖFB die Nachfolge des nach der verpasste WM-Qualifikation zurückgetretenen Franco Foda und tritt sein Amt Ende Mai an. "Grundsätzlich ist das für Rangnick eine große Aufgabe, Österreich wartet seit 1998 auf eine WM-Teilnahme. Die Erwartungen sind groß, der Kader ist gut. Viele Österreicher spielen in der deutschen Bundesliga und sind Leistungsträger bei ihren jeweiligen Vereinen", meinte Matthäus.

Der Sky Experte betonte aber auch, welches Standing Rangnick im europäischen Fußball besitzt. "Ich persönlich hätte gesagt: 'Konzentriere dich auf das Eine oder das Andere. Aber da sieht man auch mal, wie begehrt Rangnick im Ausland ist."

Rangnick, dessen Vertrag in Österreich bis 2024 läuft und sich bei einer erfolgreichen EM-Qualifikation automatisch um zwei Jahre verlängert, trainiert aktuell noch Manchester United. Nach Saisonende bleibt der 63-Jährige als Berater bei den Red Devils.

Mehr zum Autor Peer Kuni

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