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Oliver Kahn begrüßt Grundsatzvereinbarung zwischen FIFA und ECA

Kahn begrüßt Grundsatzvereinbarung zwischen FIFA und ECA

Die FIFA und die europäische Club-Vereinigung haben eine neue, langfristige Grundsatzvereinbarung unterzeichnet. Bayern-Chef Oliver Kahn sieht wichtige Interessen der Vereine gewahrt.

Vorstandschef Oliver Kahn vom FC Bayern München begrüßt die neue Grundsatzvereinbarung zwischen dem Fußball-Weltverband FIFA und der europäischen Clubvereinigung ECA. Nach der zweitägigen Tagung der ECA in Budapest sagte Kahn als ihr stellvertretender Vorsitzender, mit Blick auf den internationalen Spielkalender und die Versicherung der Spieler sei die Vereinbarung ein sehr wichtiges Instrument zum Schutz der Vereine.

"Aus Sicht der Clubs ist das ein großartiges Ergebnis. Die Vereine sind geschützt bei Verletzungen und werden angemessen entschädigt", sagte Kahn und sprach wie ECA-Chef Nasser Al-Khelaifi von einem schwierigen Verhandlungsprozess. "Es war wirklich nicht einfach, das zu erreichen. Vor einigen Monaten war es wirklich schwierig. Wir sind so stolz und glücklich", sagte Al-Khelaifi. Der aus Katar stammende Chef von Paris Saint-Germain bestätigte nach der Generalversammlung der ECA, dass er für eine weitere Amtszeit als Vorsitzender der Vereinigung kandidieren will.

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Mehr Geld für WM-Abstellungen

Die bis 2030 laufende neue Vereinbarung zwischen FIFA und ECA sieht vor, dass die europäischen Clubs vom Weltverband künftig mehr Geld für die Abstellung ihrer Spieler für Weltmeisterschaften erhalten. Für die Turniere der Männer 2026 und 2030 fließen jeweils insgesamt 355 Millionen Dollar (rund 330 Millionen Euro). Für die Endrunden 2018 und 2022 waren es jeweils 209 Millionen Dollar. Ab der kommenden WM werden allerdings 48 statt bisher 32 Mannschaften dabei sein.

Die ECA unterstützt ihrerseits die künftig auf 32 Teilnehmer ausgeweitete Club-WM sowie ein jährliches Spiel zwischen Europas Champions-League-Sieger und dem Gewinner eines interkontinentalen Playoff-Turniers. Auch die Schaffung einer Club-WM der Fußballerinnen und die Einhaltung des internationalen Spielkalenders bekommen Rückhalt durch die Vereinigung.

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dpa