Ousmane Dembele ist vor dem WM-Finale gegen Lionel Messi und Argentinien entschlossen

Dembele vor WM-Finale: Das habe ich von Messi gelernt

Ousmane Demebele will im WM-Finale keine Rücksicht auf Lionel Messi nehmen
Image: Ousmane Demebele will im WM-Finale keine Rücksicht auf Lionel Messi nehmen  © Imago

Der frühere Dortmunder Ousmane Dembélé will im WM-Finale keine Rücksicht auf die möglicherweise letzte Titelchance für seinen früheren Teamkollegen Lionel Messi nehmen.

"Ich hatte eine großartige Zeit mit Messi", sagte französische Fußball-Nationalspieler über die vier gemeinsamen Jahre mit dem Argentinier beim FC Barcelona. "Natürlich wäre es großartig für ihn, die WM zu gewinnen. Aber wir wollen auch gewinnen. Wir sind im WM-Finale und kämpfen für unser Land", sagte der 25 Jahre alte Offensivspieler angesprochen auf die letzte WM-Titelchance für den 35 Jahre alten Messi.

Fakten zum WM-Finale 2022

  • Datum: 18.12.2022
  • Uhrzeit: 16:00 Uhr
  • Ort: Lusail Iconic Stadium (80.000 Zuschauer) in Katar
  • Ticket-Kosten: Zwischen 532 und 1.417 Euro
  • Preisgeld Weltmeister: 42 Mio. USD (ca. 40,6 Mio. Euro)
  • Letztes WM-Finale 2018: Frankreich – Kroatien 4:2
  • Finale 2014: Deutschland – Argentinien 1:0 n.V.

Messi spielt seine letzte WM

Der argentinische Superstar spielt in Katar seine fünfte und letzte WM. Dembélé könnte sich in der Partie am Sonntag (16.00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV) schon zum zweiten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister krönen. Bei seiner Entwicklung hat der Franzose nach eigener Aussage auch vom Zusammenspiel mit Messi profitiert. Der Argentinier sei der ideale Teamkollege, einfach und bescheiden in der Umkleidekabine. "Er hilft den jüngeren Spielern. Er hat mir viel beigebracht´", sagte Dembélé, der von 2016 bis 2017 beim BVB gespielt hatte.

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Im Gegensatz zu vielen anderen Teams bei der WM 2022 wohnen die Argentinier in Katar an einem Universitätscampus an Stelle von einem Fünf-Sterne-Hotel. Doch ein wichtiges Detail darf auch dort nicht fehlen.

Er habe von Messi gelernt, weniger auf sich selbst zu schauen. "Ich bin mit 20 nach Barcelona gekommen, er war großartig", berichtete der Franzose. "Ich habe viel gedribbelt, er hat mir gesagt, dass ich mehr im Team spielen und ruhiger sein soll." Vor dem Endspiel verwies Dembélé auch noch einmal auf die Stärken des argentinischen Kapitäns: "Es ist schwierig, gegen ihn zu spielen. Er ist sehr gefährlich, aber wir werden alles geben."

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dpa