Paderborn mit historischer Chance - Wölfe "bereit für den Kampf"
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19.12.2017 | 12:15 Uhr
Im Achtelfinale des DFB-Pokals geht der SC Paderborn als Klassentiefster ins Rennen. Sky überträgt die ersten vier Spiele in der Runde der letzten 16 ab 18 Uhr live.
SC Paderborn - FC Ingolstadt
Drittligist SC Paderborn empfängt zum Auftakt des Achtelfinales im DFB-Pokal Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt (ab 18 Uhr auf Sky Sport 5). Die Ostwestfalen haben im bisherigen Wettbewerb bereits die klassenhöheren Zweitligisten FC St. Pauli (2:1) und VfL Bochum (2:0) aus dem Wettbewerb geworfen.
Im Pokal kam Paderborn aber noch nie über das Achtelfinale hinaus. Das soll sich heute endlich ändern. Ingolstadt ist für meine Mannschaft der stärkste Gegner, seit ich hier Trainer bin. Für meine Jungs ist dieses Spiel eine schöne und interessante Aufgabe", sagte SCP-Coach Steffen Baumgart. Dabei gehe es auch um "die große Bühne. Das ist unsere Motivation", betonte der 45-Jährige.
Gegner FC Ingolstadt will Vereinsgeschichte schreiben und erstmals ins Viertelfinale des DFB-Pokals einziehen. "Wir freuen uns riesig auf dieses Spiel. Wir wollen etwas Historisches für den Verein und im Viertelfinale überwintern", sagte Trainer Stefan Leitl.
1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg
Mit riesiger Lust will der 1. FC Nürnberg nach sieben Jahren wieder ins DFB-Pokal-Viertelfinale einziehen und dem VfL Wolfsburg (ab 20:35 Uhr live auf Sky Sport 4) das Weihnachtsfest so richtig vermiesen.
Nicht zuletzt nach der Blamage des niedersächsischen Bundesligisten in Köln kann sich der fränkische Zweitligadritte Hoffnungen auf eine Überraschung machen. "Die Spieler werden sich reinschmeißen, jeder ist willens, ein Riesenspiel zu liefern", kündigte Club-Trainer Michael Köllner an. Mit klassenhöheren Teams tut sich der FCN allerdings schwer. Vor mehr als 21 Jahren schaltete der neunmalige deutsche Meister im Pokal letztmals den Favoriten aus. Noch als Regionalligist bezwang der Club im August 1996 den damaligen Zweitligisten FSV Mainz.
Für die Vorstellung in Köln fordert Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt nun Wiedergutmachung. "Nach einer Niederlage muss eine Reaktion kommen. Wir müssen zeigen, dass wir es um einiges besser können", sagte er. Sein Team wolle zeigen, dass es "bereit für den Kampf" sei.
FC Schalke 04 - 1. FC Köln
Die Favoritenrolle im Pokal- Achtelfinalduell am Dienstag (ab 20:35 Uhr live auf Sky Sport 3) ist zwar geklärt, doch die Gäste aus der Domstadt kommen nicht zum Abschenken. Laut Pokalstatistik stehen die Zeichen für den FC sogar gut. Von bislang sechs Duellen mit Schalke hat Köln fünf gewonnen.
Schalke hat als Tabellenzweiter der Liga wettbewerbsübergreifend seit zwölf Spielen nicht mehr verloren. Trainer Domenico Tedesco sprach jedoch von einer "sehr, sehr sensiblen" Partie. "Köln ist wieder beisammen. Die Mannschaft kann viel mehr, als ihr Tabellenplatz aussagt. Sie haben nichts zu verlieren. Das wird ein dicker Brocken für uns", warnte der Trainer.
Trotz der nur sechs Punkte aus den 17 Hinrundenbegegnungen in der Liga glaubt Peter Stögers Nachfolger Ruthenbeck an eine Chance in Gelsenkirchen: "Du kannst jeden auch schlagen, du kannst jeden weghauen", sagte Ruthenbeck.
FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart
Im Duell zwischen Mainz und Stuttgart (ab 18 Uhr live auf Sky Sport 2) haben die Platzherren einen psychologischen Vorteil. Seit acht Heimspielen sind die Mainzer gegen den VfB unbesiegt.
"2017 war super bis auf die letzten vier Wochen. Wir haben noch mal die Chance, das noch ein bisschen in die richtige Richtung zu drücken", sagte VfB-Trainer Hannes Wolf. Sein Mainzer Kollege Sandro Schwarz erwiderte: "Die Chance, im DFB-Pokal zu überwintern, wollen wir uns nicht nehmen lassen."