Patrick Mainka vom 1. FC Heidenheim über den Abstiegskampf und Frank Schmidt
Kein anderer Profi des 1. FC Heidenheim hat mehr Bundesligaspiele absolviert als Patrick Mainka. 95 Mal ist der 31-Jährige für den FCH im Oberhaus aufgelaufen. Im Interview mit Sky Sport erklärt er, warum er weiter an den Klassenerhalt glaubt.
01.04.2026 | 10:21 Uhr
Der Innenverteidiger spricht auch über Heidenheims Trainerlegende Frank Schmidt und über seine Zukunft in der Bundesliga.
Patrick Mainka über bei Sky Sport …
… die sportliche Situation in Heidenheim: "Schwierig natürlich. Es ist keine gute Ausgangssituation. Viele würden es als Wunder bezeichnen, wenn wir es noch schaffen. Aber bis es nicht mehr möglich ist, ist der Glaube immer noch da, dass wir die Klasse halten können. Es sind noch sieben Spiele und 21 Punkte zu vergeben. Viele sagen, das ist unmöglich, aber es ist nicht unmöglich. Es wäre ein Wunder und dieses Wunder wollen wir schaffen. Solange es rechnerisch möglich ist, wäre es auch der falsche Ansatz, irgendwas aufzugeben. Wenn du diese Gedanken schon hast, dann bist du vollkommen fehl am Platz und dann wird es auf jeden Fall nicht funktionieren."
… die Wunderbasis in Heidenheim: "Irgendwo muss man wirklich sagen, dass so eine gewisse Dramatik einfach dazugehört. Was wir uns natürlich immer auf die Fahne schreiben, auch in den einzelnen Spielen: Wir hören nicht auf, wir geben nicht auf. Und das muss ja jetzt auch die Herangehensweise sein. Und wenn du das wirklich lebst, dann spielst du bis zur letzten Sekunde. Natürlich entwickelt sich dadurch auch ein Glaube, wenn du bis zur letzten Sekunde alles gibst und dann passieren wirklich noch diese dramatischen Dinge oft in einem positiven Zusammenhang. Dann entwickelst du diesen Glauben einfach. Und deswegen ist es schon so, dass Drama zum 1. FC Heidenheim gehört. Wunder vielleicht auch irgendwo. Und deswegen ist es auch in der Bundesliga noch möglich."
… den Verbleib von Trainer Frank Schmidt: "Frank Schmidt ist der 1.FC Heidenheim, zusammen mit Holger Sanwald. Das ist ein großes Zeichen für den Verein, ein gutes Zeichen, ein wichtiges Zeichen. Die beiden Gesichter sind mit dem Verein einfach untrennbar verbunden. Da kann man dann in die Zukunft schauen und sagen: Eine Zukunft ohne die beiden kann man sich halt kaum vorstellen. Deswegen war es auch nur eine relativ kurze Diskussion, die aufgekommen ist. Die Klarheit zu haben ist intern wie extern ein gutes Zeichen."
… seine Zukunft in der Bundesliga: "Ich habe so lange darauf hingearbeitet, Bundesliga spielen zu dürfen und deswegen ist es ein absoluter Traum, den ich weiterleben möchte und für den ich jeden Tag alles tue."
… seine Serie (alle 95 Bundesligapartien seiner Karriere am Stück über 90 Minuten gespielt): "Es ist viel Disziplin, viel Arbeit, aber auch viel Erfahrung, indem man merkt, was einem guttut und was nicht. Jedes Spiel in der Bundesliga, jede Minute Bundesliga genieße ich. Ich habe so viel dafür gearbeitet, dass ich das nicht einfach so hergeben möchte. Es wird inzwischen extern immer viel an mich herangetragen. Aber ich probiere es, ein Stück weit wegzuhalten, weil dann funktioniert es vielleicht irgendwann nicht mehr."
Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de
Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.