Real-Star fehlt im WM-Kader von Frankreich

Angeführt von den Offensivstars Kylian Mbappe, Ousmane Dembele und Michael Olise will Frankreich bei der Weltmeisterschaft in den Titelkampf eingreifen.

Während Aurelien Tchouameni (l.) im Frankreich-Kader steht, wurde Real-Teamkollege Eduardo Camavinga nicht nominiert.
Image: Während Aurelien Tchouameni (l.) im Frankreich-Kader steht, wurde Real-Teamkollege Eduardo Camavinga nicht nominiert.  © Imago

Neben dem Münchner Olise steht auch sein Bayern-Teamkollege Dayot Upamecano im 26 Spieler umfassenden Aufgebot von Nationaltrainer Didier Deschamps. 

Größere Überraschungen blieben bei der TV-Präsentation Deschamps, der nach dieser WM als Nationaltrainer aufhört, aus. Einziger Neuling in der Equipe Tricolore ist Robin Risser. Deschamps belohnte den Torhüter von RC Lens, der kürzlich zum besten Keeper in der französischen Ligue 1 gewählt wurde, für seine starken Saisonleistungen.

"Weltmeisterschaft, Teil 3. Ein unglaublicher Stolz, erneut die Gelegenheit zu haben, mein Land im größten aller Wettbewerbe zu vertreten. Wir werden versuchen, euch stolz zu machen", schrieb Real Madrids Stürmerstar Mbappe auf X. Mitfavorit Frankreich will nach 1998 und 2018 seinen dritten WM-Titel holen.

Nennenswerte Namen, die nicht von Deschamps für den 26er-Kader berücksichtigt wurden, sind unter anderem: Real-Star Eduardo Camavinga, Ex-Bayern-Angreifer Kingsley Coman, der ehemalige Leipzig-Profi Christopher Nkunku sowie der einstige Frankfurt-Stürmer Randal Kolo Muani.

ZUM DURCHKLICKEN: Diese Stars verpassen die WM

  1. Xavi
    Image: Xavi (Niederlande): Der Spurs-Wirbelwind hat beim Spurs-Auswärtssieg in Wolverhampton einen Kreuzbandriss erlitten und verkündete via Social Media sein WM-Aus. © Imago
  2. Eder Militao (Brasilien): Der Verteidiger von Real Madrid muss sich nach einer erneuten Oberschenkelverletzung operieren lassen.
    Image: Eder Militao (Brasilien): Der Verteidiger von Real Madrid musste nach einer erneuten Oberschenkelverletzung operiert werden und wird rund fünf Monate ausfallen. © DPA pa
  3. Der Real-Madrid-Star zog sich Anfang März im Spiel gegen FC Getafe einen Riss im vorderem Kreuzband im rechten Knie zu.
    Image: Rodrygo (Brasilien): Der Real-Star hat sich Anfang März im Spiel gegen FC Getafe einen Riss im vorderem Kreuzband im rechten Knie zugezogen und muss seinen WM-Traum begraben. © Imago
  4. Chelsea-Juwel Estevao sitzt verletzt auf dem Rasen.
    Image: Estevao (Brasilien): Das Toptalent verpasst sein erstes großes Turnier aufgrund einer schwere Oberschenkelverletzung. © DPA pa
  5. Jack Grealish wird wegen einer schweren Fußverletzung (Ermüdungsbruch) nicht für England in der WM antreten können.
    Image: Jack Grealish (England): Der Flügelspieler wird wegen einer schweren Fußverletzung (Ermüdungsbruch) nicht bei der WM antreten können. © Imago
  6. Im Spiel gegen Sporting hat sich der Stürmer das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen. Er wird somit nicht für Spanien auflaufen.
    Image: Samu Aghehowa (Spanien): Der Angreifer des FC Porto hat einen Kreuzbandriss und wird noch monatelang fehlen.  © Imago
  7. Joaquin Panichelli (Argentinien): Der Angreifer hat einen Kreuzbandriss erlitten und muss seinen WM-Traum begraben.
    Image: Joaquin Panichelli (Argentinien): Der 23-jährige Angreifer war Führender der Ligue-1-Torjägerliste, erlitt dann aber einen Kreuzbandriss und muss seinen WM-Traum begraben. © Imago
  8. Liverpool-Stürmer Hugo Ekitike fasst sich an seine rechte Achillessehne.
    Image: Hugo Ekitike (Frankreich): Der Stürmer hat sich im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen PSG einen Achillessehnenriss zugezogen und wird monatelang ausfallen. © Imago
  9. .
    Image: Serge Gnabry (Deutschland): Der Offensiv-Allrounder wird das Turnier aufgrund einer schweren Adduktorenverletzung verpassen. © Imago
  10. Robert Lewandowski gab am 10. September 2008 sein Debüt für die polnische Nationalmannschaft.
    Image: Robert Lewandowski (Polen): Nicht qualifiziert © Imago
  11. Nigeria versucht, sich nach der verpassten Qualifikation zur WM zu klagen.
    Image: Victor Osimhen (Nigeria): Nicht qualifiziert © DPA pa
  12. Khvicha Kvaratskhelia (Georgien): Nicht qualifiziert
    Image: Khvicha Kvaratskhelia (Georgien): Nicht qualifiziert © Imago
  13. Serhou Guirassy (Guinea): Nicht qualifiziert
    Image: Serhou Guirassy (Guinea): Nicht qualifiziert © Imago
  14. Dominik Szoboszlai (Ungarn): Nicht qualifiziert
    Image: Dominik Szoboszlai (Ungarn): Nicht qualifiziert © Imago
  15. Gianluigi Donnarumma (Italien): Nicht qualifiziert
    Image: Gianluigi Donnarumma (Italien): Nicht qualifiziert © Imago
  16. Dusan Vlahovic (Serbien); Nicht qualifiziert
    Image: Dusan Vlahovic (Serbien): Nicht qualifiziert © Imago
  17. Eintracht Frankfurt muss vorerst auf Hugo Larsson verzichten.
    Image: Hugo Larsson (Schweden): Nicht nominiert © Imago
  18. Randal Kolo Muani (Frankreich): Der Stürmer wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert.
    Image: Randal Kolo Muani (Frankreich): Der Stürmer wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert. © Imago
  19. Eduardo Camavinga (Frankreich): Der Real-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert.
    Image: Eduardo Camavinga (Frankreich): Der Real-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert. © Imago
  20. Kingsley Coman (Frankreich): Der Ex-Bayern-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert.
    Image: Kingsley Coman (Frankreich): Der Ex-Bayern-Star wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert. © Imago
  21. Christopher Nkunku (Frankreich): Der Ex-Leipziger wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert.
    Image: Christopher Nkunku (Frankreich): Der Ex-Leipziger wurde von Nationaltrainer Didier Deschamps nicht für den vorläufigen 26er-Kader nominiert. © Imago

Deschamps setzt auf Offensivpower

Deschamps reist mit drei Torhütern, neun Verteidigern, fünf Mittelfeldspielern und neun Stürmern zur Weltmeisterschaft. Vor allem in der Offensive haben die Franzosen mit dem aufstrebenden Desire Doue, Rayan Cherki und Maghnes Akliouche weitere Hochkaräter dabei.

Die WM-Endrunde findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Frankreich trifft in der Gruppe I auf Norwegen, Senegal und Irak.

dpa

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