Rechtsstreit: Aubameyang und Michael Zorc vor Gericht geladen
Ex-Berater fordert Geld
16.09.2017 | 12:07 Uhr
Borussia Dortmund baut fest auf die Dienste von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang - mit unnachahmlichen Erfolg. Doch ein Berater-Streit zwingt den Gabuner und Sportdirektor Michael Zorc vor Gericht.
Der Spielerberater Carlos Arino will Geld aus dem Transfer von Aubameyang nach Dortmund. 2013 war der Stürmer für 13 Millionen Euro von St. Etienne aus Frankreich gekommen. Arino steht hieraus nach eigener Aussage noch eine Provisonszahlung zu.
Um diese berechnen zu können, fordert er die Offenlegung des Jahresgehalts von Aubameyang - das will der BVB verhindern. Die Borussia argumentiert, dass der Berater zu dem Zeitpunkt nicht mehr vertretungsberechtigt gewesen sei.
Einigung mit Auba-Vater
Monate vor dem Wechsel hat es tatsächlich Gespräche mit Arino gegeben. Allerdings endeten die ohne eine Einigung. Diese kam erst Wochen später: Mit Aubameyangs Vater Pierre als Berater.
In erster Instanz war die Klage Arinos abgelehnt worden. Die erste Verhandlung 2016 blieb ohne Ergebnis - nun geht es also am Donnerstag weiter. Zorc und sein Spieler müssen um 13 Uhr vor dem Oberlandesgericht Hamm erscheinen.