Zum Inhalte wechseln

Richter setzt Strafzahlung von Neymar vorerst aus

Neymar muss Millionen-Strafe "bis auf weiteres" nicht zahlen

Sport-Informations-Dienst (SID)

29.05.2020 | 13:28 Uhr

Neymar widerspricht Vorwürfen.
Image: Neymar widerspricht Vorwürfen. © Imago

Ein brasilianischer Richter hat die Geldstrafe des PSG-Stars Neymar an die Steuerbehörde aufgrund von Unregelmäßigkeiten ausgesetzt.

Ursprünglich wurde eine Nachzahlung von rund 88 Millionen Reais (14,6 Millionen Euro) angesetzt, die der 28-Jährige vom französischen Erstligisten Paris St. Germain leisten sollte. Die Strafe stand im Zusammenhang mit seinen Bildrechten zwischen 2011 und 2013, mit denen Neymar Steuern hinterzogen haben soll.

Zum Transfer Update: Alle Wechsel, alle Gerüchte

Zum Transfer Update: Alle Wechsel, alle Gerüchte

In unserem täglichen Liveblog halten wir Euch über alle Gerüchte und fixe Transfers auf dem Laufenden.

Staat legt Einspruch gegen Entscheidung an

Richter Decio Gabriel Gimenez setzte die Zahlung "bis auf weiteres aus", da die abschließende Summe, die Neymar zahlen sollte, nicht abschließend klar gewesen sein soll. Der Staat habe bereits Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt.

Dem brasilianischen Nationalspieler wurden schon im September 2015 188,8 Millionen Reais (31,3 Millionen Euro) seines Vermögens eingefroren aufgrund des Verdachts der Steuerhinterziehung. Neymar und seine Familie sollen mit Hilfe von Scheinfirmen insgesamt rund 63,6 Millionen Reais (14,2 Millionen Euro) an Steuern hinterzogen haben.

Streame die Bundesliga flexibel mit Sky Ticket

Streame die Bundesliga flexibel mit Sky Ticket

Hol Dir mit dem ''End of Season Ticket'' die Bundesliga bis Saisonende und spare 33 Prozent. Auf bis zu 2 Geräten Deiner Wahl gleichzeitig streamen. Ganz einfach und monatlich kündbar. Alle Infos auf skyticket.de!

In 2017 wurde die Strafe bereits vermindert, da ein Steuerberufungsrat zwei der fünf Anklagen aufgehoben hatte. 2018 gab das Finanzministerium die jetzt vorerst ausgesetzte Summe bekannt.

Sport-Informations-Dienst (SID)

Weiterempfehlen:

Mehr stories