Zum Inhalte wechseln

Schalke 04: Schneider äußert sich im Sky Interview zu Wagner

Trotz "handfester Krise": Schneider gibt Wagner Jobgarantie

Sky Sport

29.05.2020 | 12:28 Uhr

6:22
Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider äußert sich bei Sky exklusiv zur aktuellen Krise. (Länge: 6:22 Minuten)

Der FC Schalke 04 erlebt mit zehn sieglosen Spielen in Folge einen beispiellosen Absturz. Trotz der längsten Sieglos-Serie seit 23 Jahren steht Trainer David Wagner bei den Königsblauen nicht zur Disposition.

Einen Tag nach der 1:2-Niederlage beim Abstiegskandidaten Fortuna Düsseldorf bezog Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider exklusiv bei Sky Sport News HD eindeutig Stellung und stattete Wagner mit einer Jobgarantie aus.

"Man sollte jede Krise nutzen, um die richtigen Schlüsse zu ziehen", sagte Schneider am Sky Mikrofon und kündigte an: "Wir werden gemeinsam mit David Wagner zur neuen Saison den roten Faden wieder aufnehmen und da weitermachen, wo wir im Januar, Februar unterbrochen wurden."

0:33
Zehn Spiele ohne Sieg! Nach der Pleite in Düsseldorf stürzt Schalke 04 tiefer in die Krise. Trainer David Wagner bezieht am Sky Mikro Stellung (Videolänge: 33 Sek.).

Schalke steckt in einer "handfesten Krise"

Schneider gibt zwar zu, dass der S04 in einer "handfesten Krise" stecke und "den roten Faden verloren" habe. An Wagner, der in der ersten Saisonhälfte "begeisternden" Fußball spielen ließ, will der Manager aber festhalten. Eine Trainerdiskussion "wäre fehl am Platze".

Die sportliche Krise sei zwar nicht spurlos an Wagner vorbeigegangen, aber er sei "gefestigt, angriffslustig und motiviert, den Bock wieder umzustoßen". Für Verwunderung sorgte am Mittwoch der extrem defensive Ansatz, den der 48-Jährige gegen Düsseldorf gewählt hatte.

preview image 1:00
Sky Reporter Dirk große Schlarmann schätzt die Situation auf Schalke ein. (Länge: 1:00 Minute)

Schneider verteidigt Wagners Taktik

Zwischenzeitlich hatten die Knappen, die nach einer starken Hinrunde und Platz fünf mittlerweile auf Rang neun abgerutscht sind, gegen den Abstiegskandidaten einen Ballbesitz von weniger als 25 Prozent. Wagner rechtfertigte im Anschluss seine Entscheidung ("Wir sind im Moment zu nichts anderem in der Lage") und auch Schneider verteidigte die Taktik als "vollkommen richtigen" Ansatz.

"Gegen Augsburg hatten wir einen Ballbesitz von 75 Prozent, aber der war nicht zielführend. Gegen Düsseldorf hatten wir weniger Ballbesitz, aber mehr Torchancen als gegen Augsburg", analysiert Schalkes Sportvorstand, der vor allem an die Entschlossenheit der Spieler appelliert. "Die Jungs müssen mehr Willen zeigen, um die Standards besser zu verteidigen."

Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

Weiterempfehlen: